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Wie Phönix aus der Asche
Politik 5 Min. 16.08.2018 Aus unserem online-Archiv
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Wie Phönix aus der Asche

Die Regierung Werner-Thorn nach der Vereidigung durch Großherzog Jean: V.l.n.r.: 1. R.: Camille Ney, Pierre Werner, Großherzog Jean, Gaston Thorn, Emile Krieps; 2. R.: Jacques Santer, Josy Barthel, René (Boy) Konen, Jean Wolter; 3. R.: Ernest Mühlen, Fernand Boden, Paul Helminger

Wie Phönix aus der Asche

Die Regierung Werner-Thorn nach der Vereidigung durch Großherzog Jean: V.l.n.r.: 1. R.: Camille Ney, Pierre Werner, Großherzog Jean, Gaston Thorn, Emile Krieps; 2. R.: Jacques Santer, Josy Barthel, René (Boy) Konen, Jean Wolter; 3. R.: Ernest Mühlen, Fernand Boden, Paul Helminger
Foto: Marcel Tockert / Photothèque de la Ville de Luxembourg
Politik 5 Min. 16.08.2018 Aus unserem online-Archiv
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Wie Phönix aus der Asche

Steve BISSEN
Steve BISSEN
Bei den Wahlen 1979 gewinnt die CSV sechs Sitze hinzu. Nach fünf Jahren Opposition kehren die Christsozialen zurück an die Schalthebel der Macht.

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Die CSV kann bei den Wahlen 2009 deutlich zulegen und verfügt über doppelt so viele Mandate wie die zweitplatzierte LSAP. Am Ende kommt es zu einer Neuauflage der amtierenden schwarz-roten Regierungskoalition.
Obwohl die Liberalen 1994 einen Sitz dazu gewinnen und die Regierungsparteien Verluste hinnehmen müssen, kommt es zur Neuauflage der CSV-LSAP-Koalition. Die wahren Gewinner sind aber die Grünen und die ADR.
Nach fünfzehn Jahren an der Macht muss die DP 1984 wieder in die Opposition. Die Sozialisten sind der Wahlsieger und drängen zurück in die Regierungsverantwortung. Bei den Parlamentswahlen betritt aber auch ein politischer Neuling die Bühne.
Bei den Parlamentswahlen 1974 ereignet sich etwas Historisches. Zum ersten Mal in der Nachkriegszeit bildet sich eine Koalition unter Ausschluss der CSV, die bis dahin an allen Regierungen beteiligt war und stets den Premierminister stellte.
Die DP-LSAP-Regierung Thorn-Vouel. V.l.n.r.: 1. R.: Raymond Vouel, Gaston Thorn; 2. R.: Robert Krieps, Joseph Wohlfart, Marcel Mart, Emile Krieps; 3. R.: Albert Berchem, Guy Linster, Jean Hamilius, Maurice Thoss, Benny Berg.
Nach Wahlen in Portugal
Im gerade erst stabilisierten Portugal brechen nach der Parlamentswahl komplizierte Zeiten an. Das konservative Regierungsbündnis wird es sehr schwer haben. Contacto-Chefredakteur José Correia über Portugal nach der Wahl (Video).
Social Democratic Party leader and Prime Minister Pedro Passos Coelho celebrates with supporters in Lisbon after winning the general elections on October 4, 2015. The leader of Portugal's opposition Socialists, former Lisbon mayor Antonio Costa, conceded today defeat in a general election billed as a referendum on four years of harsh austerity policies, as near-complete results gave the ruling centre-right coalition a clear lead.   AFP PHOTO/ FRANCISCO LEONG
Zum ersten Mal seit den 1970er-Jahren und erst zum zweiten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die CSV 2013 von der Regierungsbank verbannt. Einer der wenigen, die über eigene Erfahrungswerte aus der Oppositionszeit von 1974 bis 1979 verfügen, ist Ehrenstaatsminister Jacques Santer.
Die Spitzen des öffentlichen und kirchlichen Lebens, u.a. Regierungspräsident Gaston Thorn (unser Bild), Vize-Präsident Raymond Vouel und weitere Regierungsmitglieder, am 28. Juni 1974 in der Residenz des Bischofs beim Empfang zum silbernen Bischofsjubiläum von Bischof Léon Lommel.