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Wenn der Wohntraum platzt
Politik 01.03.2018 Aus unserem online-Archiv
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Wenn der Wohntraum platzt

Für viele Menschen bleibt der Wunsch nach einem Eigenheim ein unerfüllter Traum.

Wenn der Wohntraum platzt

Für viele Menschen bleibt der Wunsch nach einem Eigenheim ein unerfüllter Traum.
Foto: Shutterstock
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Wenn der Wohntraum platzt

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Bereits vor 30 Jahren wurde im Parlament vor einer Fehlentwicklung auf dem Wohnungsmarkt und steigenden Immobilienpreisen gewarnt. 30 Jahre und etliche Debatten später hat sich an dieser Feststellung nichts geändert.

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Der Bericht über den sozialen Wohnungsbau offenbart das Unvermögen der Regierungen, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.
Die öffentlichen Bauträger sind ihrer Rolle, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, in den vergangenen Jahren nicht gerecht geworden.
Wenige Monate vor den Nationalwahlen findet im Parlament ein Debattenmarathon statt. Den Auftakt machte am Donnerstag die Diskussion über die Wohnungsproblematik. Im April werden die Abgeordneten sich mit den Themen Landesplanung und Mobilität befassen.
Am Donnerstag findet im Parlament eine Debatte über die Lage am Wohnungsmarkt statt. Es ist die zweite Wohnungsbaudebatte in dieser Legislaturperiode. Das zeigt, wie ernst die Lage ist.
Auf dem Wohnungsmarkt muss noch vieles geschehen. Obschon die Regierung ein paar neue Maßnahmen einbrachte, bleibt das Angebot hinter der Nachfrage. Es fehlen 30.000 Sozialwohnungen, bedauert Caritas.
Die Wohnungsbaupolitik bleibt ein schwieriges Feld. Im Handumdrehen lassen sich keine neuen Wohnungen schaffen, und dann wäre noch die Preisspirale.
Die Regierung hat Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus angekündigt, aber noch keine nennenswerte umgesetzt. Schnell war sie lediglich bei der Einführung der TVA logement. Diese wird Ende 2016 für viele Bauherren zum Problem.
Bauarbeiten, die nach dem 31. Dezember 2016 durchgeführt werden, werden mit 17 Prozent besteuert. Das wird so manchen Bauherren in finanzielle Bedrängnis bringen.