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Weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern
Politik 30.03.2022
Wochenbericht

Weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern

Die Zahl der schweren Krankheitsverläufe sinkt weiter.
Wochenbericht

Weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern

Die Zahl der schweren Krankheitsverläufe sinkt weiter.
Foto: Matthias Balk/dpa
Politik 30.03.2022
Wochenbericht

Weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern

Immer weniger Menschen müssen wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch die Neuinfektionen steigen.

(jwi) – Die Zahl der neuen Corona-Fälle in den Krankenhäusern sinkt weiter. So waren vergangene Woche 32 Patienten auf der Normalstation aufgenommen worden, im Vergleich zur Vorwoche, wo es noch 36 Personen waren. Das schreit die Santé am Mittwoch in ihrem Wochenbericht. Auf der Intensivstation stieg die Zahl der belegten Betten von drei auf vier. Das Durchschnittsalter der stationär aufgenommenen Patienten betrug 55 Jahre.

Bei den Krankenhauseinweisungen waren 17 von 32 Patienten auf der Normalstation und drei von vier Patienten auf der Intensivstation nicht geimpft.  


30.03.2022, Berlin: Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, äußert bei einer Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium zum Corona-Bonus für Pflegekräfte und zur aktuellen Corona-Lage. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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In der vergangenen Woche stieg allerdings wieder die Zahl der Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, von 7.791 auf 9.550. Das ist ein Zuwachs von 23 Prozent. Die Anzahl der PCR-Tests, die durchgeführt wurden, stieg von 20.255 auf 24.603 an.

In der vergangenen Woche sind insgesamt 17 an dem Virus verstorben. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 78 Jahre.

Alle Altersgruppen betroffen

Im Vergleich zur Vorwoche steigt die Inzidenzrate in allen Altersgruppen. Der größte Anstieg ist bei den 0- bis 14-Jährigen zu verzeichnen (+37 Prozent), gefolgt von den Menschen über 75 Jahre (+23 Prozent). Laut Santé waren in der vergangenen Woche in den Schulen bei den zertifizierten Selbsttests 28 Prozent in der Altersgruppe von 0 bis 14 Jahre und 14 Prozent in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre gemacht worden.

Insgesamt wurden 1.776 Impfdosen gegen das Virus verabreicht. 145 Personen erhielten eine erste Dosis, 476 eine zweite Dosis, 937 Personen erhielten eine zusätzliche erste Dosis und 218 eine zusätzliche zweite Dosis, sodass die Gesamtzahl der verabreichten Impfungen bis Dienstag knapp 1.274.609 Dosen betrug. 471.914 Personen wiesen ein vollständiges Impfschema auf, was einer Impfrate von 78,5 Prozent im Vergleich zur impfbaren Bevölkerung (also der fünf Prozent der Bevölkerung) entspricht, heißt es.

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