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"Wee 2050 - Nee 2015": Neinsager in Lauerstellung
Fred Keup: "Die Parteigründung wäre schwierig umzusetzen, aber kein Ding der Unmöglichkeit."

"Wee 2050 - Nee 2015": Neinsager in Lauerstellung

Foto: Lex Kleren
Fred Keup: "Die Parteigründung wäre schwierig umzusetzen, aber kein Ding der Unmöglichkeit."
Politik 6 Min. 03.08.2017

"Wee 2050 - Nee 2015": Neinsager in Lauerstellung

Maxime LEMMER
Nach dem Referendum zum Ausländerwahlrecht vor zwei Jahren setzt die Bewegung "Wee2050 - Nee2015" ihre Spendensammlung fort. Eine Parteigründung wird nicht ausgeschlossen, auch wenn es derzeit noch keine konkreten Pläne gibt.

Von Max Lemmer

Vor zwei Jahren musste die Regierung beim Referendum eine herbe Niederlage einstecken: 78 Prozent der Wähler stimmten gegen das Ausländerwahlrecht. Die treibende Kraft der Neinsager während der Referendumskampagne war Fred Keup, der Gründer der Bewegung "Nee 2015". Kurz vor der Volksbefragung hatte der 37-jährige Sekundarschullehrer behauptet, sein politisches Wirken werde sich nach dem Urnengang dem Ende neigen. 

Vom Arbeiter zum Universitätsprofessor

Gestärkt von ihrem fragwürdigen Erfolg fasste die Nein-Initiative nur wenig später  den Entschluss weiterzumachen, und taufte sich in "Wee 2050 - Nee 2015" um ...

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