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Was man bei einer irrtümlichen Impfeinladung tun soll
Politik 04.05.2021

Was man bei einer irrtümlichen Impfeinladung tun soll

Über 200.000 Menschen in Luxemburg haben bereits eine Impfung erhalten.

Was man bei einer irrtümlichen Impfeinladung tun soll

Über 200.000 Menschen in Luxemburg haben bereits eine Impfung erhalten.
Foto: dpa
Politik 04.05.2021

Was man bei einer irrtümlichen Impfeinladung tun soll

Immer mal wieder wird eine falsche Einladung für eine Impfung versendet. Doch wie sollte der unbeabsichtigte Empfänger darauf reagieren?

(jwi) - Bis Mitte Juli könnte laut Regierung jeder Erwachsene in Luxemburg ein Impfangebot bekommen, unabhängig vom Alter und seiner Vorerkrankung. Seit vergangener Woche wird auch die Altersgruppe zwischen 16 und 54 Jahren zu einer Impfung gegen das Corona-Virus eingeladen. 

Doch in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass diese Einladungen versehentlich an Menschen verschickt wurden, die laut nationalem Impfplan noch nicht an der Reihe waren - wie Leser dem „Luxemburger Wort“ immer wieder berichten.


Die CGFP diskutierte am Montag mit der Regierung über die nationale Impfstrategie und forderte eine Priorisierung nach Berufsgruppen.
Regierung mit Priorisierung nach Berufsgruppen einverstanden
Die CGFP fordert, dass bestimmte Berufsgruppen prioritär geimpft werden sollten. Die Regierung ist damit einverstanden - unter Vorbehalt.

„In einem solchen Fall ist es wichtig, zuerst die Hotline der Santé anzurufen und seine nationale Kennziffer (Matricule) mitzuteilen“, so eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf LW-Nachfrage. „Es kann nämlich sein, dass diese Person vielleicht zu einer gefährdeten Personengruppe gehört oder der Arzt sie aus einem gewissen Grund eingetragen hat. Auch Personen aus dem Gesundheitssektor können davon betroffen sein. Deren Liste wurde gerade erweitert.“ 

Eine genaue Zahl, wie viele Einladungen bisher irrtümlicherweise versendet wurden, gibt es nicht. „Wir wurden über einzelne Fälle informiert.“ Diese seien allerdings eine Ausnahme, erklärte die Sprecherin. „Wir versuchen dann, den Fehler zu korrigieren.“ Oft gebe es Probleme mit der Adresse.

Für die Helpline-Mitarbeiter der Santé gebe es zudem je nach Anfrage genaue Abläufe, wie in den jeweiligen Angelegenheiten zu reagieren sei. „Jeden Tag finden zwei kleine Besprechungen mit den Verantwortlichen statt, um Informationen oder Schwierigkeiten, die auftraten, zu besprechen.“ 

Im Durchschnitt würden täglich rund 3.000 Menschen bei der Santé anrufen, das seien insgesamt 135.000 Anrufe seit dem 15. Januar 2021, heißt es weiter.


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