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Wahlen im Oktober: Listennummern stehen fest
Die Listennummern stehen fest. Jetzt können die Parteien ihre Wahlplakate drucken.

Wahlen im Oktober: Listennummern stehen fest

Foto: Chris Karaba
Die Listennummern stehen fest. Jetzt können die Parteien ihre Wahlplakate drucken.
Politik 17.08.2018

Wahlen im Oktober: Listennummern stehen fest

Per Los wurde am Freitagvormittag in der Cité judiciaire über die Listennummern für die Wahlen im Oktober entschieden.

Die Ziehung wurde von Joséane Schroeder, Vorsitzende des Bezirksgerichts Luxemburg, durchgeführt. Acht Nummern wurden ausgelost. Hier das Ergebnis:

Liste 1: PIRATEN

Liste 2: déi gréng

Liste 3: LSAP

Liste 4: CSV - Chrëschtlech-Sozial Vollekspartei

Liste 5: KPL d'Kommunisten

Liste 6: DP DEMOKRATESCH PARTEI

Liste 7: ADR - Alternativ Demokratesch Reformpartei

Liste 8: déi Lénk

Die Bürgerinitiative DEMOKRATIE präsentiert sich im Süden und im Zentrum, Déi Konservativ stellen nur im Bezirk Süden eine Liste auf.

Liste 9: DEMOKRATIE

Liste 10: Déi Konservativ

Die Reaktionen der Parteien 

Bei der Ziehung waren die Vertreter der Parteien anwesend, mit Ausnahme von déi Lénk, ADR, Déi Konservativ und DEMOKRATIE.

Sie zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis. Dass die Positionierung auf dem Wahlzettel einen Einfluss auf das Wahlergebnis haben könnte, glaubte keiner der politischen Vertreter. Die Piraten sahen es dennoch als glückliche Fügung, mit der Nummer 1 an den Start gehen zu können.

Die DP legt keinen großen Wert auf das Ranking auf den Wahlzetteln. "Die Liste, die man finden möchte, findet man, unabhängig von der Nummer", sagte DP-Generalsektretär Claude Lamberty.

Der Parteipräsident von déi gréng, Christian Kmiotek, sieht die Losentscheidung gelassen. "Wir gehen mit dieser Nummer genau so gerne in die Wahlen wie mit einer anderen."

Taina Bofferding (LSAP) zeigte sich zufrieden mit der Nummer 3. Man hoffe aber, mit den Inhalten und den Kandidaten zu punkten.

Die CSV befindet sich mit der Nummer 4 in der Mitte des Parteienspektrums und kann sehr gut damit leben. Im Wahlkampf aber komme es auf die Argumente, das Programm und die Kandidaten an. "Wir haben das beste Programm, die besten Kandidaten und die besten Argumente", sagte Generalsekretär Laurent Zeimet.

Die Parteien können jetzt ihre Wahlplakate drucken lassen. Startschuss für das Aufkleben der Plakate ist der 10. September.


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