Vierjahreskonventionen

Mehr Geld für die Forschung

Die finanzielle Unterstützung für die Universität wird für die Jahre 2018-2021 substanziell erhöht.
Die finanzielle Unterstützung für die Universität wird für die Jahre 2018-2021 substanziell erhöht.
Foto: Pierre Matgé

(mig) - Alle vier Jahre muss sich die Regierung mit den Verantwortlichen der Universität und der Forschungszentren auf die Höhe der finanziellen Unterstützung einigen. Für die Jahre 2018-2021 hat sich die Regierung zur Zahlung von 1,435 Milliarden Euro verpflichtet. Das sind 284 Millionen Euro mehr als im Zeitraum 2014-2017. Das ist ein Plus von 25 Prozent.

Die Mittel für die Universität wurden substanziell erhöht. Ihr wurden 766,8 Millionen Euro zugesprochen. Das sind 178,24 Millionen Euro mehr als im Zeitraum 2014-2017 und entspricht einer Steigerung von 30 Prozent.

Die drei Forschungszentren LIST, LIH und LISER erhalten zusammen 383 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 59,8 Millionen Euro.

Das LIST erhält 186,1 Millionen Euro. Das sind 28,3 Millionen Euro mehr (+ 18 Prozent).

Dem LIH wurden 149,9 Millionen Euro zugesprochen. Das sind 26,1 Millionen mehr (+ 21 Prozent).

Das LISER erhält 47,1 Millionen Euro. Das sind 5,4 Millionen mehr (+ 13 Prozent).

Der nationale Forschungsfonds (FNR) erhält 265,4 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 25,4 Millionen Euro (+ 11 Prozent).

Neu ist die Bereitstellung von 20,5 Millionen Euro als Bonus für besondere Leistungen. Sie werden an die Institute vergeben, wenn es ihnen gelingt, europäische Gelder aus dem Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 zu erwerben.

Die Unterstützung ist an Leistungskriterien, Ziele und Indikatoren gekoppelt, die die Institute erfüllen müssen. So sollte die Forschung einen wirtschaftlichen Impakt haben, die Institute sind verpflichtet, regelmäßig wissenschaftliche Artikel in Forschungsmagazinen zu veröffentlichen und sie müssen enger kooperieren, z.B. durch gemeinsame Publikationen. Des Weiteren müssen sie Drittmittel in Höhe von insgesamt 433 Millionen Euro erwerben.

Die Verhandlungen wurden laut Hochschulminister Marc Hansen mit allen Akteuren gleichzeitig geführt, aus Transparenzgründen, und weil der Regierung daran gelegen war, "ähnliche Zielsetzungen und Indikatoren für alle Institute festzulegen, um mehr Kohärenz zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Instituten zu erleichtern", so Hochschulminister Marc Hansen.

Die Vierjahreskonventionen werden in den nächsten Tagen mit den einzelnen Instituten unterzeichnet. Als erstes wird am kommenden Montag die Konvention mit der Uni im Beisein des neuen Rektors Stéphane Pallage unterzeichnet.