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Unmoralische Angebote
Späte Entschlossenheit: Claude Wiseler und Marc Spautz (r.) nach der Sitzung des CSV-Nationalrates.

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Foto: Chris Karaba
Späte Entschlossenheit: Claude Wiseler und Marc Spautz (r.) nach der Sitzung des CSV-Nationalrates.
Politik 3 Min. 24.10.2018

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Marc SCHLAMMES
Marc SCHLAMMES
Die CSV bedauert, wie schon 2013, dass niemand mit ihr sprechen will, obwohl sie weiterhin die stärkste Partei ist. Dabei fehlt den Christlich-Sozialen wie vor fünf Jahren ein Plan B.

Als Claude Wiseler am Abend des 16. Oktober vor die Presse tritt, hat der Spitzenkandidat zwei Überraschungen parat: Zum einen verkündet er den personellen Status quo, obwohl die Aufgabe des Spitzenkandidaten/Fraktionsvorsitzenden sowie  der Parteileitung erwartet wird. Zum anderen verkündet er diesen Status quo mit einer Entschlossenheit, die so gar nicht mit seinem Charakter assoziiert wird und die Claude Wiseler und seiner Partei im Laufe des Wahlkampfes gutgetan hätte.

Nur kommt diese Entschlossenheit zu spät, die CSV ist bereits an diesem 16 ...

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