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Uni-Rektor Stéphane Pallage: Eine Uni der Weltklasse
Uni-Rektor Stéphane Pallage (2.v.r.) mit Yves Elsen, Präsident des Conseil de gouvernance (1.v.r.) und Hochschulminister Marc Hansen (3.v.r.)

Uni-Rektor Stéphane Pallage: Eine Uni der Weltklasse

Foto: Gerry Huberty
Uni-Rektor Stéphane Pallage (2.v.r.) mit Yves Elsen, Präsident des Conseil de gouvernance (1.v.r.) und Hochschulminister Marc Hansen (3.v.r.)
Politik 15.01.2018

Uni-Rektor Stéphane Pallage: Eine Uni der Weltklasse

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Seit dem 1. Januar ist der neue Uni-Rektor im Amt. In seinen Augen hat die Universität Luxemburg das Zeug zur Weltklasse-Uni. Am Montag wurde Stéphane Pallage offiziell vorgestellt.

(mig) - "L'université du Luxembourg, c'est un bijou." Die noch junge Universität habe sich innerhalb von wenigen Jahren einen exzellenten Ruf aufgebaut. Von allen U-50-Universitäten belegt Luxemburg Platz 11. "Die Universität hat ein enormes Potenzial", schwärmt Stéphane Pallage, der neue Rektor, am Montag vor versammelter Presse.

Seit dem 1. Januar ist er im Amt. Am Montag wurde er der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. Für den Job hat er sein geliebtes Montréal verlassen, wo er 2013 Dekan der "Ecole des sciences de la gestion de l’Université du Québec" wurde. Der Abschied fiel ihm schwer. Nein, so schwer dann auch wieder nicht. Denn er freute sich auf die neue Herausforderung: das Projekt Luxemburg.

Er möchte aus der Uni Luxemburg eine Weltklasse-Uni machen. Überzeugt hat ihn das enorme Potenzial der noch jungen Universität, "und die visionäre Kraft der Politik, die viel Geld in das Projekt investiert hat und weiter investiert".

Bei diesen Worten muss das Herz der früheren Ministerin Erna Hennicot-Schoepges vor Freude hüpfen. Sie hatte diese visionäre Kraft. Und musste ganz schön kämpfen für ihren Traum, der bei den damaligen Oppositionsparteien großen Widerstand ausgelöst hatte. Heute zweifelt niemand mehr an der Daseinsberechtigung der Universität. Im Gegenteil.

766 Millionen Euro investiert der Staat in den kommenden vier Jahren in die Uni. Hinzu kommen 26 Millionen Euro für die medizinische Ausbildung, die sich noch im Aufbau befindet.

Stéphane Pallage ist begeistert, von der Uni, ihrem fulminanten Aufstieg und vom Vertrauen der Regierung, die die finanzielle Unterstützung um 30 Prozent hochgeschraubt hat. Um Geld muss er sich jedenfalls keine Sorgen machen.

An Luxemburg gefällt dem neuen Rektor die Offenheit und die Vielsprachigkeit, an der Uni die Diversität, die Interdisziplinarität und die Internationalität. Das sei einzigartig, so Pallage gegenüber den Pressevertretern.

In den kommenden Wochen und Monaten wird Pallage einen prall gefüllten Terminkalender haben. Um sich ein Bild von der Uni und vom Land zu machen, will er alle möglichen Akteure treffen und sich mit ihnen austauschen, von den Studenten und den Mitarbeitern über die politischen bis hin zu den wirtschaftlichen Interessenvertretern.


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