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Uni Luxemburg ernennt Direktor für Medizinausbildung
Gilbert Massard ist Professor für Herz-Thorax-Chirurgie und seit vielen Jahren am Universitätskrankenhaus Straßburg tätig.

Uni Luxemburg ernennt Direktor für Medizinausbildung

Bild: Universität Luxemburg
Gilbert Massard ist Professor für Herz-Thorax-Chirurgie und seit vielen Jahren am Universitätskrankenhaus Straßburg tätig.
Politik 15.05.2019

Uni Luxemburg ernennt Direktor für Medizinausbildung

Gilbert Massard soll das Programm für den neuen Bachelor-Studiengang Medizin an der Uni Luxemburg ausarbeiten. Das gab die Hochschule am Mittwoch bekannt.

(jt) - Der Aufsichtsrat der Universität Luxemburg hat Gilbert Massard zum Direktor der medizinischen Ausbildung der Universität ernannt. Der 59-jährige Massard wird für den Aufbau des neuen Bachelor-Studiengangs in Medizin verantwortlich sein, der im September 2020 an der Uni startet. Massard wird zudem zum Ordentlichen Professor berufen, wie die Uni am Mittwoch bekanntgab.


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Der gebürtige Luxemburger ist Experte für Thoraxonkologie, Lungentransplantation und medizinische Lehre. Massard übt momentan das Amt des Präsidenten der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie aus und ist zudem Vizepräsident der französischen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. Den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte er an der Universität von Straßburg, wo er 1996 zum Professor für Herz-Thorax-Chirurgie ernannt wurde. Später wurde der Mediziner Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie der Hôpitaux Universitaires de Strasbourg (HUS) und rückte dort auch in den Vorstand auf. Er hat laut Angaben der Uni Luxemburg mehr als 250 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften verfasst.

Das neue Bachelor-Programm soll auf dem bereits bestehenden Medizin-Studienjahr der Uni Luxemburg aufbauen. Die künftigen Studenten sollen klinische Fähigkeiten durch Simulationstraining und praktische Anleitungen durch lehrende Ärzte vermittelt bekommen, schreibt die Uni in einer Pressemitteilung. "Unser Ziel ist es, unseren Bachelor-Absolventen der Medizin die Möglichkeit zu geben, sich in Masterstudiengänge der Partneruniversitäten mit exzellentem Kenntnisstand und praktischen Fertigkeiten zu integrieren“, erklärt Professor Massard. „Um das medizinische Ausbildungsprogramm zu einem Erfolg zu machen, werden wir eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten.“