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Unfallversicherung: Neues Logo, neue Webseite, neue Formulare
Politik 2 Min. 26.03.2018

Unfallversicherung: Neues Logo, neue Webseite, neue Formulare

Präventionsmaßnahmen zur Sicherheit am Arbeitsplatz sind ein eigenes Tool auf der neuen Webseite.

Unfallversicherung: Neues Logo, neue Webseite, neue Formulare

Präventionsmaßnahmen zur Sicherheit am Arbeitsplatz sind ein eigenes Tool auf der neuen Webseite.
Foto: Guy Jallay
Politik 2 Min. 26.03.2018

Unfallversicherung: Neues Logo, neue Webseite, neue Formulare

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Die Unfallversicherung springt ein bei Unfällen auf dem Weg zur Arbeit und am Arbeitsplatz sowie bei Berufserkrankungen. Nun gibt sie sich ein Facelifting und vereinfacht den Zugang zu Informationen.

32.000 Arbeitsunfälle werden jedes Jahr gemeldet und über die "Association d'Assurance Accident" (AAA), die gesetzliche Unfallversicherung bearbeitet und abgewickelt. Sie wird allein von den Beiträgen der Arbeitgeber getragen und deckt die Kosten bei Arbeitsunfällen - ob auf dem Weg oder am Arbeitsplatz - und von  beruflich bedingten Erkrankungen. Am Montag enthüllte Sozialversicherungsminister Romain Schneider die neue visuelle Identität der AAA. „Damit wird der Zugang zu Informationen, die Kommunikation mit der Unfallversicherung, aber auch die Meldung von Unfällen über die neuen Formulare einfacher.“

Ergänzt wird der neue Look durch einen Newsletter und die Präsenz in den sozialen Medien. Ab 2019 gibt es die Webseite auch auf deutsch. Dann wird auch ein Bonus/Malus-System  eingeführt. „Wir haben in den letzten Jahren die ganz wichtigen Bereiche Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie die Prävention von Erkrankungen, wie Burn-out verstärkt“, sagte Schneider. Trotz guter Aufklärung, mehr Aufpassen, einem guten Zusammenspiel mit der Gewerbeaufsicht und verstärkten Kontrollen, bleibe aber noch viel zu tun.

„Vision Zéro“: Arbeitsunfälle bis 2022 um 20 Prozent senken

„Mit der Reform 2011 haben wir die Entschädigungen der Unfallversicherung verbessert und trotz jährlich steigender Zahl von Arbeitnehmern stagniert die Zahl der Arbeitsunfälle in den letzten Jahren. Wir können uns dennoch nicht damit zufriedengeben“, sagte der Präsident der AAA, Claude Seywert. Über die nationale Strategie „Vision Zéro“, die 2016 anlief ist zusammen mit den Sozialpartnern angepeilt, bis 2022 die Zahl der Arbeitsunfälle um 20 Prozent zu senken.

Von den 25.000 Arbeitsunfällen, die jedes von der AAA anerkannt werden, sind 5.000 bis 6.000 Schülerunfälle. Von den rund 20.000 Unfällen in Betrieben passiert die Hälfte auf der Straße, sprich auf dem Arbeitsweg. Rund 210 Millionen Euro gibt die AAA jährlich aus: Ein Viertel geht in Naturalleistungen, wie Medikamente, Krankenhaus- oder Arztrechnungen über die CNS, der Rest sind Geldleistungen, wie Entschädigungen oder Renten.  

Es wurde am Montag aber auch nicht verpasst, auf das mittlerweile 12. „Forum de la sécurité et de la santé au travail" hinzuweisen. Es wendet sich dieses Jahr mit rund 100 Ständen an die gesamte Öffentlichkeit und wird am 19. April in der Luxexpo The Box stattfinden. Dort wird dann auch der jährliche „Prix national sécurité-santé au travail“ vergeben. 


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