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UNEL zur "Chambre des Etudiants": Probleme und Bedenken
Die Studentenvereinigung UNEL hat klare Vorstellungen, was die Idee einer" chambre des étudiants" betrifft.

UNEL zur "Chambre des Etudiants": Probleme und Bedenken

Foto: Lex Kleren
Die Studentenvereinigung UNEL hat klare Vorstellungen, was die Idee einer" chambre des étudiants" betrifft.
Politik 21.10.2015

UNEL zur "Chambre des Etudiants": Probleme und Bedenken

Die Studentenvereinigung UNEL hat einige konkrete Bedenken, was die Idee einer sogenannten "chambre des étudiants" betrifft. Mit dem Prinzip eines solchen Gremiums kann man allerdings leben.

(jag) - Die Studentenvereinigung  UNEL steht der Idee des Hochschulministerums, eine "Chambre des Etudiants"zu gründen, positiv gegenüber. Grundsätzlich könnte man eine solche politische Mitsprache nur begrüßen, die UNEL sieht aber gewisse praktische Probleme, die vorher gelöst werden müssten. So sollte das Gremium repräsentativ besetzt werden, vorstellen könnte man sich je ein Drittel Kandidaten aus UNEL, ACEL und Uni Luxemburg. Zudem sollte auf Geschlechterparität geachtet werden.

Die UNEL verweist auf die sehr heterogene Studentenschaft, ein Großteil davon würde an verschiedenen Universitäten im Ausland studieren, andere wiederum in Luxemburg. Der organisatorische und finanzielle Aufwand für die Wahlen zu diesem Gremium müssten unbedingt begrenzt werden.

Zudem weist die UNEL darauf hin, dass wegen der unterschiedlichen Studiendauer viele Kandidaten nach kurzer Zeit wieder aus dieser "Chambre" ausscheiden müssten. Dadurch würde man riskieren sich in einer Art Dauerwahlkampf zu befinden. Die UEL befürchtet zudem die Unterwanderung und Vereinnahmung durch politische Parteien.

Man sei sich bewusst, dass es andere Vorstellungen eines solchen Gremiums gebe. Dieses mache aber nur Sinn, wenn alle Studentenorganisationen dort mitwirken würden.