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Umfragewerte im Sinkflug : Politmonitor: Wähler strafen Regierung ab
Politik 17.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Umfragewerte im Sinkflug : Politmonitor: Wähler strafen Regierung ab

Die Regierungsparteien haben laut neuesten Umfrageergebnissen nicht mehr viel Grund zum Jubeln.

Umfragewerte im Sinkflug : Politmonitor: Wähler strafen Regierung ab

Die Regierungsparteien haben laut neuesten Umfrageergebnissen nicht mehr viel Grund zum Jubeln.
Foto: Pierre Matgé
Politik 17.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Umfragewerte im Sinkflug : Politmonitor: Wähler strafen Regierung ab

Das Debakel beim Referendum schlägt sich jetzt auch in den Umfragewerten von Regierung und Politikern nieder. Während die Koalitionsparteien Federn lassen müssen, profitieren CSV und ADR von der Wählerstimmung. Bei den Sympathiewerten gibt es sogar einen unerwarteten Gewinner.

(rar) - Das Debakel beim Referendum schlägt sich jetzt auch in den Umfragewerten von Regierung und Politik nieder. Während die Koalitionsparteien Federn lassen müssen, profitieren CSV und ADR von der Wählerstimmung.

Im neuen Politmonitor von TNS-ILRes im Auftrag von "Luxemburger Wort" und RTL bescheinigen gleichwohl noch 51% der Befragten, dass die Regierung die Lage im Land im Griff hat. Im November waren es nur 44 Prozent. Allerdings: Bei den Wählern meinen im Juni lediglich 36 Prozent, dass die Regierung die Situation im Griff habe.

Die CSV setzt dann ihren Aufwärtstrend fort (von 35 auf 40 Prozent), von den Koalitionsparteien können nur die Grünen ihr Resultat leicht verbessern (von 7 auf 8). Auf die Frage, wem die Wähler insgesamt vertrauen, fällt der Wert für die Regierung auf 32 Prozent, nur noch Arbeitgeber (31) und Parteien (30) schneiden schlechter ab.

Noch schmerzlicher für den jovialen Xavier Bettel: Bei den Werten für Kompetenz und Sympathie liegt der junge Premier jetzt deutlich unterhalb der 50-Prozent-Marke. Bettel rutscht von 64 auf 48 Prozent bei der Sympathiebewertung ab. Vize-Premier Etienne Schneider verliert noch deutlicher, während Finanzminister Pierre Gramegna seine Werte in etwa halten kann.

Fast alle Regierungspolitiker büßen gegenüber der letzten Befragung im November in beiden Wertungen Punkte ein beim Wahlvolk - bis auf einen: Außenminister Jean Asselborn kann die Verluste in Grenzen halten.

Bei den Sympathiewerten gibt es sogar einen eindeutigen Gewinner: den ADR-Poltitiker Gast Gibéryen. Er legt von 37 auf 42 Punkte zu, bei der Kompetenzeinschätzung sogar von 39 auf 46.

Und noch eine Personalie fällt in der neuen Politonitor-Umfrage auf: Jean-Claude Juncker, auf den Chefsessel in Brüssel gewechselt, kommt in der Kompetenzbewertung nur noch auf 79 Prozent positive Antworten, bei der Sympathie auf nur 67%. Juncker rutscht damit auf den schlechtesten persönlichen Stand seit April 2013.

Die repräsentative Umfrage wurde zwischen dem 10. und dem 16. Juni durchgeführt.


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