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Umdenken in der Flüchtlingspolitik: Der Druck der Realität
Durch das neue Eilverfahren wird zwischen "politischen Flüchtlingen" und "Wirtschaftsflüchtlingen" unterschieden.

Umdenken in der Flüchtlingspolitik: Der Druck der Realität

Gerry Huberty
Durch das neue Eilverfahren wird zwischen "politischen Flüchtlingen" und "Wirtschaftsflüchtlingen" unterschieden.
Politik 6 Min. 13.02.2017

Umdenken in der Flüchtlingspolitik: Der Druck der Realität

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Im vergangenen Jahr kamen mehr als 2.000 Flüchtlinge nach Luxemburg. Die Auffangstrukturen sind dem Ansturm nicht mehr gewachsen. Deshalb sah sich die Regierung zum Handeln gezwungen. Wer keine Chance hat, als Flüchtling anerkannt zu werden, muss das Land verlassen.

Von Dani Schumacher

Seit einigen Wochen zeichnet sich ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik ab. Die Regierung sieht sich zum Handeln gezwungen: Die Kapazitäten in den Flüchtlingsunterkünften sind so gut wie erschöpft, der Zustrom der Schutzsuchenden bleibt aber unverändert hoch. Zwar liegen die Zahlen vom Dezember noch nicht vor, doch man kann davon ausgehen, dass im vergangenen Jahr über 2.000 Personen in Luxemburg einen Asylantrag gestellt haben. 2015 waren es laut Immigrationsbehörde 2.447.

Außerdem hat sich Luxemburg verpflichtet, im Rahmen des Relocation-Programms bis Ende 2017 insgesamt 557 Flüchtlinge aufzunehmen, die in Griechenland und Italien gestrandet sind ...

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