Mit Sandra Thein übernimmt eine Frau vorübergehend die Leitung der Krankenhausgruppe.
Seit über einer Woche ist Generaldirektor Claude Schummer als Generaldirektor der Hôpitaux Robert Schuman nicht mehr auf seinem Arbeitsplatz. Um kein administratives Vakuum aufkommen zu lassen, hat der Verwaltungsrat Sandra Thein übergangsmäßig mit der Leitung des Krankenhauses beauftragt. Thein ist Finanz- und Verwaltungsdirektorin bei den HRS und ist im Dezember 2018 vom Außenministerium zu der Krankenhausgruppe gewechselt.
Sandra Thein übernimmt vorläufig die Leitung des Krankenhauses.
In einer Mitteilung betont man, zu keinem Zeitpunkt eine private parallele Impfkampagne geplant zu haben. Solche seien nicht zu tolerieren. Claude Schummer hatte während der vergangenen Tage in diversen Interviews von Kontakten gesprochen, die er mit einem Impfstoffhersteller zwecks einer größeren Bestellung geknüpft hatte. Zudem hatte er unterstrichen, der geplante Impfstoffeinkauf sei mit dem Verwaltungsrat abgesprochen gewesen.
Untersuchung wegen Mobbingvorwürfen
HRS reagiert auch auf die Mobbingvorwürfe von einem Mitarbeiter. Man habe eine Unterredung mit dem hausinternen Conseil médical gehabt und eine Untersuchung eingeleitet.
Die Hôpitaux Robert Schuman schreiben den Posten des Generaldirektors nun aus. Verwaltungsratspräsident Jean-Louis Schiltz ist nicht im Auswahlkomitee.
Gesundheitsministerin Paulette Lenert lehnt Kontrollen der Impfkampagnen in den Spitälern ab. Die Hôpitaux Robert Schuman stellten in einem Audit fünf Verstöße fest und reagieren auf Pressemeldungen.
Nach "Wort"-Informationen soll Generaldirektor Claude Schummer als Sündenbock herhalten, dass sich drei Verwaltungsratsmitglieder der Hopitaux Robert Schuman vorzeitig impfen ließen.
Im Januar wurden Verwaltungsratsmitglieder der Hôpitaux Robert Schuman geimpft, obwohl sie erst später an die Reihe hätten kommen sollen. Präsident Schiltz verteidigt sich.
Der Verwaltungsrat der Hôpitaux Robert Schuman wurde prioritär geimpft. Die Kritik wächst, auch seitens der Politik. Die Kliniken wollen nun in einer eilends einberufenen Pressekonferenz am Donnerstagmorgen Stellung zu den Vorwürfen beziehen.
Für Aufregung sorgt die Nachricht, dass Verwaltungsratsmitglieder der Hôpitaux Robert Schuman sich bereits hätten impfen lassen, obwohl sie erst in der zweiten Phase vorgesehen seien.
Freiwillige zwischen 30 und 54 Jahren können sich für eine Impfung mit AstraZeneca vormerken lassen. Die Nachfrage überstieg die technischen Möglichkeiten.
Die Regierung hat eine Internetseite freigeschaltet, auf der Impfwillige zwischen 30 und 54 Jahren sich auf eine Warteliste für den Impfstoff AstraZeneca eintragen können.
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