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Tests in den Schulen entfallen nach Ostern
Politik 31.03.2022
Schnelltests in den Klassen

Tests in den Schulen entfallen nach Ostern

Die Schnelltests in den Schulen werden nach Ostern abgeschafft.
Schnelltests in den Klassen

Tests in den Schulen entfallen nach Ostern

Die Schnelltests in den Schulen werden nach Ostern abgeschafft.
Symbolbild: Guido Kirchner/dpa
Politik 31.03.2022
Schnelltests in den Klassen

Tests in den Schulen entfallen nach Ostern

Schüler und Lehrer in Luxemburg müssen sich ab dem 19. April nicht mehr wöchentlich testen lassen – trotz steigender Infektionszahlen.

(jt) - In den Luxemburger Schulen wird das wöchentliche Testen nach Ende der Osterferien (2. bis 18. April) aufgehoben. Das bestätigt das Bildungsministerium am Donnerstag auf LW-Nachfrage. „Nach den Osterferien werden keine Tests mehr in den Schulen durchgeführt“, so eine Sprecherin von Bildungsminister Claude Meisch (DP). Bereits im Februar war die Maskenpflicht in den Klassen aufgehoben worden.

Bislang ist in den Schulen eine Testung pro Woche die Regel. Wenn ein Corona-Test positiv ausfällt, finden verstärkte Tests während eines Zeitraums von fünf Tagen statt. Positiv getestete Schüler oder Lehrer müssen sich weiterhin für zehn Tage isolieren. Die Isolation endet vor Ablauf der zehn Tage, wenn die isolierte Person zwei negative Testergebnisse in einem Abstand von 24 Stunden vorweisen kann.


In den Schulen wird die Maskenpflicht aufgehoben.
„Die weitreichendsten Lockerungen seit zwei Jahren“
Im Freizeit- und Arbeitsbereich werden sämtliche Einschränkungen aufgehoben. Einzig in den Krankenhäusern und Altenheimen bleiben Schutzmaßnahmen bestehen.

Die Maskenpflicht gilt in Luxemburg nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Einrichtungen mit besonders gefährdeten Menschen, etwa Pflegeheimen und Krankenhäusern.

Der Wegfall der Tests in den Bildungseinrichtungen fällt in eine Periode, in der die Zahl der Corona-Fälle wieder zunimmt. In der Vorwoche stieg die Zahl der Neuinfektionen laut Gesundheitsministerium um 23 Prozent. Der größte Anstieg war in der Alterskategorie der 0- bis 14-Jährigen zu verzeichnen (plus 37 Prozent).

WHO rechnet mit milderen Verläufen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht indes davon aus, dass Corona-Infektionen mit der Zeit zu schwächeren Krankheitsverläufen führen. Das sei nach derzeitigem Wissensstand das wahrscheinlichste Szenario, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Die Schwere der Covid-Erkrankungen werde wahrscheinlich trotz weiterer Virusmutationen weiter abnehmen, da die Immunität der Bevölkerung durch Impfungen und Infektionen zunehme.

In diesem Szenario kann es laut WHO weiterhin dennoch immer wieder zu Anstiegen der Zahl von Infektionen kommen, wenn die Immunität vieler Menschen nach einiger Zeit abnimmt. Dann seien erneute Auffrischungsimpfungen für besonders gefährdete Personengruppen notwendig, hieß es in einem Strategiepapier der WHO. Die UN-Organisation hält auch saisonal wiederkehrenden Corona-Wellen in den gemäßigten Klimazonen, zu denen Europa gehört, für möglich. 

Mit Material der dpa.

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