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Syndikat der Kirchenfabriken: 248 Kirchenfabriken finden gemeinsames Sprachrohr
248 Kirchenfabriken haben sich zu dem Syndikat Syfel zusammengeschlossen.

Syndikat der Kirchenfabriken: 248 Kirchenfabriken finden gemeinsames Sprachrohr

Foto: Nathalie Rovatti
248 Kirchenfabriken haben sich zu dem Syndikat Syfel zusammengeschlossen.
Politik 08.05.2014

Syndikat der Kirchenfabriken: 248 Kirchenfabriken finden gemeinsames Sprachrohr

Am  30. April wurde das „Syndicat des fabriques d’église du Luxembourg asbl“ (Syfel) gegründet.  248 Kirchenfabriken schlossen sich als Gründungsmitglieder der Vereinigung  an.

Am vergangenen 30. April wurde das „Syndicat des fabriques d’église du Luxembourg asbl“ (Syfel) gegründet. Was vor mehr als zwei Jahren in einer Vollversammlung aller Kirchenräte in Walferdingen von der Bistumsleitung angedacht worden war, trägt nun seine Früchte: 248 Kirchenfabriken schlossen sich als Gründungsmitglieder dem Syfel an.

In gewisser Weise sei es ein historischer Moment, da eine entsprechende Initiative seit dem Entstehen der Kirchenfabriken im Jahr 1809 unter Napoleon noch nie unternommen worden sei, schreibt die neu gegründete Vereinigung in einem Pressekommunikee. Die Isolation, in der sich jede einzelne Kirchenfabrik bislang befunden habe, sei nunmehr gebrochen. Durch die auf Dekanatsebene gewählten 28 Vertreter des Verwaltungsrates sei eine breite und flächendeckende Meinungsäußerung und Diskussionsgrundlage im Syndikat gewährleistet.

Das Syfel habe u.a. die Aufgabe, eine geeinte Stimme im Auftrag ihrer Mitglieder zu sein, dies im Hinblick auf Gespräche mit der Bistumsleitung, ebenso wie mit den staatlichen Institutionen, heißt es weiter in der Pressmitteilung. Des Weiteren habe sich das Gremium zum Ziel gesetzt, zusammen mit dem erzbischöflichen Ordinariat für die Zukunft zu arbeiten und die erforderlichen Überlegungen und die bevorstehenden notwendigen Veränderungen in der Verwaltung und der Pastoral im Erzbistum Luxemburg zu begleiten. In den kommenden Wochen sollen verschiedene Arbeitsgruppen eingesetzt werden.

Generalvikar Erny Gillen betonte bei der Gründung des Syfel, dass das Syndikat den internen und externen Herausforderungen gewachsen sein müsse. Dieser Zusammenschluss sei ein Zeichen von praktischer Solidarität, die gleichzeitig auch die Stärke der Basis zeige, auf die die Kirche in Luxemburg nicht verzichten könne.