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Staat: Defizit von 152 Millionen Euro im Januar
Politik 01.03.2021

Staat: Defizit von 152 Millionen Euro im Januar

Die finanzielle Lage des Staates bleibt wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft angespannt.

Staat: Defizit von 152 Millionen Euro im Januar

Die finanzielle Lage des Staates bleibt wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft angespannt.
Foto: Shutterstock
Politik 01.03.2021

Staat: Defizit von 152 Millionen Euro im Januar

Im Januar dieses Jahres hat der Zentralstaat bei Einnahmen von 1,8 Milliarden und Ausgaben von 1,9 Milliarden Euro ein Defizit eingefahren. Die Situation ist dennoch besser als 2020.

(MaH) - Finanzminister Pierre Gramegna (DP) hat die Abgeordneten am Montag während einer gemeinsamen Sitzung der parlamentarischen Finanz- und Budgetkontrollkommission darüber informiert, dass der Staat im Januar 2021 1,8 Milliarden Euro eingenommen hat. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 2,8 Prozent. 

Während die Steuerbehörde Einnahmen in Höhe von 791 Millionen Euro verzeichnete, brachte die Mehrwertsteuer 707 Millionen Euro ein. Weniger gut sieht es bei der Zollbehörde aus, deren Einnahmen wegen der neu eingeführten CO2-Steuer sowie der zunehmenden Téléarbeit unter Druck stehen. Die im Januar eingenommenen 120 Millionen Euro entsprechen im Vergleich zu 2020 einem Rückgang um 22,4 Prozent. 

Ausgaben in Höhe von 1,9 Milliarden Euro

Die Ausgaben des Staats beliefen sich auf 1,9 Milliarden Euro, 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Da die Einnahmen steigen und die Ausgaben sinken, verringert sich das Defizit beim Zentralstaat von 270 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 152 Millionen Euro in diesem Jahr. 


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