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Spiegel-Vorwürfe in Sachen LuxLeaks: Vorwürfe gegen Juncker: EU-Kommission weicht aus
Politik 2 Min. 28.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Spiegel-Vorwürfe in Sachen LuxLeaks: Vorwürfe gegen Juncker: EU-Kommission weicht aus

Jean-Claude Juncker muss sich mit Lügen-Vorwürfen auseinandersetzen.

Spiegel-Vorwürfe in Sachen LuxLeaks: Vorwürfe gegen Juncker: EU-Kommission weicht aus

Jean-Claude Juncker muss sich mit Lügen-Vorwürfen auseinandersetzen.
Foto: AFP
Politik 2 Min. 28.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Spiegel-Vorwürfe in Sachen LuxLeaks: Vorwürfe gegen Juncker: EU-Kommission weicht aus

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unterstellt Jean-Claude Juncker, vor dem Europaparlament wichtige Details in Sachen Luxleaks verschwiegen zu haben. Die Kommission weist lediglich auf Junckers Aussagen vor dem EU-Parlament hin.

(TJ/dv/vb) -  Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unterstellt in seiner aktuellen Ausgabe Jean-Claude Juncker, vor dem Europaparlament wichtige Details in Sachen Luxleaks verschwiegen zu haben. Die Brüsseler Kommission reagiert ausweichend.

Auf Nachfrage des "Luxemburger Wort" ließ Juncker über seine Sprecher verlauten, dass er auf einer Linie mit Jeannot Krecké sei. Der heutige EU-Kommissionspräsident und Krecké, ehemaliger Wirtschaftsminister, hätten am Tag vor dem Hearing im EU-Parlament miteinander gesprochen und über Kreckés Bericht von 1997 abgestimmt. "Herr Juncker und Herr Krecké haben exakt das Gleiche über den Bericht gesagt", heißt es in einer Stellungnahme.

"Brauche mit niemandem in den Keller zu gehen"

Vor dem Europäischen Parlament hatte Juncker auf eine Frage des Abgeordneten Fabio de Masi geantwortet: "Ich habe Herrn Krecké gestern angerufen; und gefragt: Wie war denn das? Und da sagt er: 'Die Regierung hat ja nicht verlangt, dass ich diese Seite nicht dem Bericht beifüge, das war meine Entscheidung.' Aus guten Gründen, die er mir erklärte, weil auf dieser Seite, über die ich nicht verfüge, und deshalb braucht auch niemand mit mir in den Keller zu gehen."

Konkret geht es in den Vorwürfen darum, dass der einstige Abgeordnete und spätere Wirtschaftsminister Jeannot Krecké Juncker 1997  in einem Bericht zum Steuerbetrug in Luxemburg auf die so genannten "Tax Rulings" aufmerksam gemacht hatte. Die betreffende Textpassage sei jedoch nur in Junckers persönlicher Kopie vorgekommen, in der öffentlich zugänglichen Version habe die Seite über die "Rulings" gefehlt.

Juncker hatte vorige Woche vor dem EP-Sonderausschuss behauptet, von der Existenz dieser Seite nichts gewusst zu haben, Krecké behauptet dagegen, er habe dem damaligen Premier "eine öffentliche und eine persönliche Seite seines Berichts" übergeben.

Hier der Brief des Europaabgeordneten Fabio de Masi (Die Linke) an Jean-Claude Juncker:

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