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Sonndesfro: Aus der Traum
Politik 3 Min. 10.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Sonndesfro: Aus der Traum

Die Regierung Bettel-Schneider-Bausch würde es laut Sonndesfro von "Luxemburger Wort" und RTL nur noch auf 30 Mandate bringen.

Sonndesfro: Aus der Traum

Die Regierung Bettel-Schneider-Bausch würde es laut Sonndesfro von "Luxemburger Wort" und RTL nur noch auf 30 Mandate bringen.
Foto: Guy Jallay
Politik 3 Min. 10.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Sonndesfro: Aus der Traum

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Wenn am Sonntag Wahlen wären, würde es für eine blau-rot-grüne Mehrheit nicht mehr reichen. Laut der Sonntagsfrage von "Luxemburger Wort" und RTL könnte aber auch die CSV bei den Mandaten nicht punkten.

Wenn am nächsten Sonntag Wahlen wären, würde es beim Anteil der Stimmen im Vergleich zum Wahlergebnis von Oktober 2018 keine größeren Verschiebungen geben. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonntagsfrage, die TNS Ilres zwischen dem 14. und dem 23. November im Auftrag von „Luxemburger Wort“ und RTL durchgeführt hat.


Carole Dieschbourg (l.) mit Jean Asselborn.
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Die Umfrage, die TNS Ilres im Auftrag vom Luxemburger Wort und RTL durchgeführt hat, birgt einige Überraschungen.

Landesweit würde es die CSV auf 30,1 Prozent der Stimmen bringen, 1,2 Prozentpunkte mehr als bei den letzten Wahlen. Die ADR würde sogar um 1,8 Prozentpunkte zulegen und es auf 10,4 Prozent der Stimmen bringen. Auch die Grünen können um 0,8 Prozentpunkte zulegen und würden nun 15,9 Prozent der Stimmen einheimsen. Déi Lénk könnten ein Plus von 0,5 Prozentpunkten und einen Stimmenanteil von 5,5 Prozent verbuchen.

Verluste für LSAP und DP

Die anderen Parteien müssten hingegen leichte Verluste hinnehmen: Die LSAP müsste ein Minus von 1,8 Prozentpunkten verkraften, die Piraten würden 1,2 Prozentpunkte verlieren und die DP würde 0,9 Prozentpunkte einbüßen.


IPO , Summerfest CSV , Park Hesperange , Foto: Guy Jallay/Luxemburger Wort
Fast nur Verlierer
Laut der Politmonitor-Umfrage hat die Regierung an Zustimmung verloren. Doch die Opposition kann kein Kapital aus der Schwäche der Regierung ziehen.

Für die Sozialisten würde dies bedeuten, dass sie die Grünen vorbeiziehen lassen müssten und nur noch die drittstärkste Kraft wären.

CSV verliert einen Sitz

Angesichts der Eigenarten des luxemburgischen Wahlsystems können aber auch geringfügige Verschiebungen beim Stimmenanteil Auswirkungen auf die Sitzverteilung haben. So auch bei der Sonntagsfrage.

Die CSV müsste trotz leichter Gewinne einen Sitz abgeben. Die Christsozialen würden es nur noch auf 20 Mandate bringen. Für die ADR würde das Plus von 1,8 Prozentpunkten hingegen gleich zwei zusätzliche Mandate bedeuten, statt mit vier wäre die Partei dann mit sechs Abgeordneten im Parlament vertreten. Wenn am Sonntag Wahlen wären, würden auch Déi Gréng um einen Sitz zulegen, statt neun würden dann zehn grüne Parlamentarier in der Chamber sitzen.


Visite d'Etat de LL.AA.RR. le Grand-Duc et la Grande Duchesse en république de Finlande, Ceremonie de Départ, Aeroport de Luxembourg, Salon d'honnneur, Carole Dieschbourg, Jean Asselborn, Foto Lex Kleren
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Anders als bei den Wahlen 2018 könnten die Grünen diesmal die Koalition aber nicht retten. Denn sowohl die Liberalen als auch die Sozialisten würden ein Mandat verlieren. Laut der Sonndesfro würden nur noch elf Mandate auf das Konto der DP gehen und neun auf das Konto der LSAP. Damit könnten die Grünen zum ersten Mal mehr Abgeordnete ins Parlament schicken als die Sozialisten.

Das würde aber auch bedeuten, dass die Regierungsparteien ihre Mehrheit verlieren würden: Wenn am Sonntag gewählt würde, würden DP, LSAP und Grüne zusammen nur noch auf 30 Sitze kommen, ein Mandat weniger als bisher.

Die einzige Zweierkoalition, die noch möglich wäre, ist ein Bündnis zwischen CSV und DP, die es zusammen auf 31 Mandate bringen würden.


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