Wählen Sie Ihre Nachrichten​

"Simplification administrative" im Sportministerium: Effizienter, kostengünstiger, schneller
Politik 27.10.2015

"Simplification administrative" im Sportministerium: Effizienter, kostengünstiger, schneller

Das Sportministerium will den administrativen Hürdenlauf schneller bewältigen.

"Simplification administrative" im Sportministerium: Effizienter, kostengünstiger, schneller

Das Sportministerium will den administrativen Hürdenlauf schneller bewältigen.
BEN MAJERUS
Politik 27.10.2015

"Simplification administrative" im Sportministerium: Effizienter, kostengünstiger, schneller

Das Sportministerium macht ernst mit der "simplification administrative". Der Instanzenweg hin zur Realisierung von Sporteinrichtungen soll fortan papierlos durchlaufen werden. Die Sport-Maxime "höher, schneller, weiter" lautet nunmehr "effizienter, kostengünstiger, schneller".

(mas) - 100 Millionen Euro an staatlichen Fördermittel sieht der zehnte Fünf-Jahres-Plan des Sportministeriums vor. Damit diese Gelder, zu denen sich laut Sportminister Romain Schneider weitere 400 Millionen Euro aus den Gemeinden gesellen, effizient eingesetzt werden können, soll der Instanzenweg schneller bewältigt werden.

Der Minister geht davon aus, dass mit dem Instrument, das das kommunale EDV-Syndikat Sigi entwickelt hat, bei größeren Bauvorhaben ein Drittel der Zeit eingespart werden kann, von heute durchschnittlich 36 Monaten auf 24 Monate.

Das Instrument soll des weiteren dazu dienen, kostengünstiger zu bauen. Eine Datenbank wurde erstellt, die sämtliche Projekte aus dem achten, neunten und zehnten Fünf-Jahres-Plan enthält. Dadurch biete sich die Möglichkeiten zu vergleichen, so Minister Schneider, der für eine funktionelle und kostengünstige Bauweise plädiert.

Völlig hürdenfrei wird der Instanzenweg dennoch nicht sein: Genehmigungen, die außerhalb des Sportministeriums bei anderen Ämtern und Ministerien eingeholt werden müssen, gehorchen noch der konventionellen Prozedur.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Teures Fußballstadion: 58 statt 30 bis 35 Millionen Euro
Ab 2019 soll der Ball im neuen, 58 Millionen teuren Fußballstadion rollen. Damit wird die Arena deutlich teurer, als ursprünglich angenommen. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie unterschätzte Kosten werden als Ursache angeführt. Auf Luxus wurde weitestgehend verzichtet.