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SEW hofft auf Abkehr von "neoliberaler Bildungspolitik"
Die Lehrergewerkschaft SEW wirft der gesamten Politik vor, sich in den vergangenen fünf Jahren zu wenig mit bildungspolitischen Fragen auseinandergesetzt zu haben.

SEW hofft auf Abkehr von "neoliberaler Bildungspolitik"

Foto: Getty Images
Die Lehrergewerkschaft SEW wirft der gesamten Politik vor, sich in den vergangenen fünf Jahren zu wenig mit bildungspolitischen Fragen auseinandergesetzt zu haben.
Politik 2 Min. 12.09.2018

SEW hofft auf Abkehr von "neoliberaler Bildungspolitik"

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Die Lehrergewerkschaft SEW/OGBL sieht die Entwicklung des Bildungssystems sehr kritisch und hofft, dass die nächste Regierung von diesem "gefährlichen" Kurs abweicht und das Vertrauen in die Politik wiederherstellt.

Das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft bescheinigt Bildungsminister Claude Meisch, das Bildungssystem so radikal geändert zu haben wie kein anderer Bildungsminister vor ihm. SEW-Präsident Patrick Arendt, zuständig für den Fondamental, sprach gar von einer Revolution, die ohne öffentliche Debatte durch die Hintertür gekommen sei. Allerdings ist die Richtung, in die das Schulsystem sich entwickelt hat, nach Ansicht der Gewerkschaft, grundverkehrt.

Die Gewerkschaftsspitze sieht die Schule als Vermittler humanistischer Bildung ...

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