Sekundarschule: Meisch hat ein Einsehen
(jag) - In seiner Haushaltsrede hatte Premierminister Xavier Bettel noch lapidar gemeint, Sekundarlehrer, welche während acht Wochen nichts zu arbeiten hätten, bräuchten auch nicht dafür bezahlt zu werden. Es gab lautstarken Protest unter den Lehrern. Nun wurde genauer hingesehen und man hat festgestellt, dass die Lehrer sehr wohl während dieser acht Wochen arbeiten.
Zu ihrem Pensum gehören die Vorbereitung der mündlichen Examen und das Korrigieren der Arbeitsblätter. Minister Meisch schlägt nun vor, dass das Gehalt der betroffenen Lehrer für das jährliche Arbeitspensum ab der Rentrée 2015 gekürzt wird. Hingegen werden die Vorbereitungszeit für die mündlichen Examen und die Zahl der verbesserten Arbeitsblätter künftig separat vergütet.
Die effektiv geleistete Arbeit der betroffenen Lehrer würde dadurch finanziell belohnt. In einer Mitteilung an die Lehrer spricht das Ministerium aber auch von einzelnen Detailfragen, die noch geklärt werden müssten.