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Schweigende Koalitionäre
Politik 3 Min. 27.11.2018 Aus unserem online-Archiv
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Schweigende Koalitionäre

Claude Meisch (DP), Etienne Schneider (LSAP), Formateur Xavier Bettel (DP), Felix Braz (Déi Gréng) wandten sich während der Koalitionsverhandlungen 2013 an die Öffentlichkeit.

Schweigende Koalitionäre

Claude Meisch (DP), Etienne Schneider (LSAP), Formateur Xavier Bettel (DP), Felix Braz (Déi Gréng) wandten sich während der Koalitionsverhandlungen 2013 an die Öffentlichkeit.
Foto: Gerry Huberty
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Schweigende Koalitionäre

Jonathan PONCHON
Jonathan PONCHON
Blau-Rot-Grün haben ihre Kommunikationsform geändert. Vor fünf Jahren bildeten DP, LSAP und Déi Gréng die erste gemeinsame Regierung. Über den Fortschritt ihrer Verhandlungen erfuhr man vor fünf Jahren wesentlich mehr als heute.
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Auch am Donnerstag gab es keine neuen Informationen zu den Koalitionsverhandlungen. Die Frage, wie die nächste Regierung aussehen wird und welche programmatischen Schwerpunkte von Blau-Rot-Grün in Angriff genommen werden, bleibt also noch offen.
Auch am Donnerstag wollte keiner der Verhandlungsteilnehmer sich äußern.
Am Freitag trafen sich Vertreter von DP, LSAP und déi Gréng zu erneuten Koalitionsgesprächen im Außenministerium. Auch dieses Mal war wenig von den Koalitionspartnern zu erfahren.
Keiner der Koalitionspartner wollte neue Informationen zu den Verhandlungen preisgeben, selbst nicht der sonst so redebegeisterte Etienne Schneider.
Trotz Verlusten bleibt die CSV 2013 die stärkste Partei, findet aber keinen Koalitionspartner. Die Liberalen können vier Mandate zulegen und entscheiden sich letztlich für eine Dreierkoalition aus DP, LSAP und Grünen. Die CSV muss unfreiwillig auf die Oppositionsbank.
04.12.13 assermentation  nouveaux ministres, nouveau gouvernement , palais grand-ducal luxembourg, photo marc wilwert
Marc Spautz zur Kür des CSV-Spitzenkandidaten
Am Samstag wird Claude Wiseler als CSV-Spitzenkandidat für die Nationalwahlen gekrönt. "Mir ist ein echter Claude Wiseler lieber, als eine Kopie von Jean-Claude Juncker", sagt Parteichef Marc Spautz.
Marc Spautz: "Wir wollen die Menschen nicht hinters Licht führen."