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Scheidungsreform: Friedlicher getrennte Wege gehen
Politik 7 Min. 02.11.2018 Aus unserem online-Archiv
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Scheidungsreform: Friedlicher getrennte Wege gehen

Nicht mehr auf dem Buckel der Kinder, lautet das Motto der Scheidungsreform

Scheidungsreform: Friedlicher getrennte Wege gehen

Nicht mehr auf dem Buckel der Kinder, lautet das Motto der Scheidungsreform
Foto: Shutterstock
Politik 7 Min. 02.11.2018 Aus unserem online-Archiv
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Scheidungsreform: Friedlicher getrennte Wege gehen

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Am Donnerstag trat die lange erwartet Reform der Scheidung in Kraft: Familienrichter, Zerrüttungsprinzip und gemeinsames Sorgerecht sind die Hauptpunkte.

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Mit der geplanten Scheidungsreform sollen Scheidungen künftig schneller und friedlicher über die Bühne gehen. Kernpunkte sind die Einführung des Familienrichters und des gemeinsamen elterlichen Sorgerechts.
Bei allen Entscheidungen, die mit einer Scheidung einhergehen, muss das Kindeswohl oberstes Gebot sein.
Zwei Betroffene und ihre Erlebnisse mit dem aktuellen Scheidungsgesetz
Scheidungen kommen in den seltensten Fällen ohne Streit aus. Darunter leiden vor allem die Kinder. Die Konflikte dauern oft noch Jahre über die Scheidung hinaus an, wie die Berichte einer Mutter und eines Vaters zeigen. Die geplante Reform verspricht Verbesserungen, die dazu beitragen können, dass Scheidungen künftig gelingen.
Neuerungen im Familienrecht
Am Mittwoch stellten die Minister Felix Braz und Romain Schneider die geplanten Neuerungen in den Bereichen Scheidungs-, Sorge- und Pensionsrecht vor. Sie sollen für eine Befriedung der Scheidungsprozedur und für mehr Gerechtigkeit sorgen.
Heute wird jede zweite Ehe geschieden. Ziel der neuen Gesetzgebung ist es, schnelle und möglichst friedliche Lösungen im Interesse der Kinder herbeizuführen.
Das Scheidungsrecht wird reformiert. Für geschiedene Paare wird das gemeinsame Sorgerecht eingeführt. Des Weiteren wird das Tierschutzgesetz verschärft.
Premier Xavier Bettel stellte die Grundzüge der Scheidungsreform vor.
Reform des Familienrechts
Jusizminister Félix Braz hat die Reform des Familienrechts vorgestellt. Neben Anpassungen beim Scheidungsrecht und bei der elterlichen Sorge geht es auch um die Einführung eines Richters für Familienangelegenheiten.
Bei Scheidungen sind oft die Kinder die Leidtragenden.