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Santé-Wochenbericht: Britische Variante ist vorherrschend
Politik 2 Min. 24.02.2021

Santé-Wochenbericht: Britische Variante ist vorherrschend

Die britische Variante ist mit 57,6 Prozent die am häufigsten nachgewiesene in der Stichprobe.

Santé-Wochenbericht: Britische Variante ist vorherrschend

Die britische Variante ist mit 57,6 Prozent die am häufigsten nachgewiesene in der Stichprobe.
AFP
Politik 2 Min. 24.02.2021

Santé-Wochenbericht: Britische Variante ist vorherrschend

Morgan KUNTZMANN
Morgan KUNTZMANN
Die Anzahl der positiven Covidtests ist zwischen dem 15. und dem 21. Februar im Vergleich zur Vorwoche um 13,7 Prozent gestiegen. B.1.1.7 hat sich ausgebreitet.

In der Woche vom 15. bis zum 21. Februar zog die Anzahl der Covid-Neuinfektionen wieder an. Von 60.717 Tests waren 1.249 positiv. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 199,49. In der Vorwoche lag diese bei 175,53, obwohl in der zweiten Februarwoche mit 70.617 Tests rund 10.000 Tests mehr durchgeführt wurden. 

Das Gesundheitsministerium stellt fest, dass die Inzidenzrate in allen Altersgruppen mit Ausnahme der null bis 14-Jährigen (-24 Prozent) gestiegen ist. Dies sei wahrscheinlich auf die zweiwöchige Schulschließung zurückzuführen. 

Im Vergleich zur Vorwoche zeigten die Altersgruppen der 60 bis 74-Jährigen und der 30 bis 44-Jährigen den größten Anstieg (+75 bzw. +49 Prozent). Die Erwachsenen der 30- bis 44-Jährigen hat nun die höchste Inzidenzrate, während die Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen weiterhin die niedrigste Inzidenzrate aufweist. Das Durchschnittsalter der Neuinfizierten stieg somit von 34,7 auf 38,1 Jahre an. 

Virus-Varianten

Zum ersten Mal teilt das Ministerium mit, welche Mutationen des Sars-CoV-2-Virus sich in Luxemburg verbreitet haben. Mit 132 Proben wurden zwölf Prozent aller positiven Proben genetisch untersucht. Vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sind zehn Prozent vorgesehen, um eine repräsentative Stichprobe zu erhalten.

Von der Stichprobe gehörten 57,6 Prozent der britischen (B.1.1.7) und 4,5 Prozent der südafrikanischen (B.1.351) Variante an. 

Positivitätsquote steigt


ARCHIV - 30.12.2020, Bayern, Gauting: Ein Mitarbeiter der Asklepios Klinik wird von einem Kollegen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft. Um möglichst schnell möglichst viele Menschen gegen das Coronavirus zu impfen, könnte es Experten zufolge sinnvoll sein, den Zeitpunkt der Auffrischungsimpfung nach hinten zu verschieben. Da der Abstand zwischen beiden Impfungen mit großer Wahrscheinlichkeit in weiten Grenzen variabel ist, könnte man zunächst bevorzugt die erste Impfung zu verabreichen. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Corona: Leichter Rückgang bei den Neuinfektionen
Zwischen dem 8. und dem 14. Februar haben sich 1.099 Personen mit dem Coronavirus infiziert, etwas weniger als in der Woche davor, so die Santé in ihrem Wochenbericht.

Die Positivitätsquote stieg von 1,56 auf 2,06 Prozent. Am stärksten stieg die Quote bei den verschriebenen Covid-Tests, von 3,52, in der Vorwoche, auf 5,70 Prozent. Die Reproduktionsquote stieg dagegen leicht von 1,00 auf 1,05 an, sodass ein Infizierter mehr als eine weitere Person ansteckte.

Die Zahl der aktiven Infektionen lag am Sonntag nahezu unverändert bei 2.613. 16 Personen haben die Covid-Infektion in der vergangenen Woche nicht überlebt, in der Vorwoche waren es elf. 

Die Situation in den Krankenhäusern erweist als recht stabil. 59 Patienten wurden in der dritten Februarwoche auf einer Normal- und 15 auf einer Intensivstation betreut. In der Vorwoche waren es 55 beziehungsweise 13 Patienten.  

Ansteckungsquellen

Das Gesundheitsministerium teilt zudem mit, dass die Ansteckungsquelle im Familienkreis mit 45,3 Prozent am höchsten ist. Darauf folgen Ansteckungen in der Freizeit mit 5,7 Prozent und Infektionen auf dem Arbeitsplatz mit 4,8 Prozent. Die Prozentzahl der Infektionen, bei denen die Quelle nicht eindeutig ist, ist auf 34,9 Prozent angestiegen. 

Die Corona-Lage in Luxemburg und der Welt: Alle Zahlen im Überblick  

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