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Runde fünf der Koalitionsverhandlungen
Keiner der Koalitionspartner wollte neue Informationen zu den Verhandlungen preisgeben, selbst nicht der sonst so redebegeisterte Etienne Schneider.

Runde fünf der Koalitionsverhandlungen

Foto: Chris Karaba
Keiner der Koalitionspartner wollte neue Informationen zu den Verhandlungen preisgeben, selbst nicht der sonst so redebegeisterte Etienne Schneider.
Politik 16.11.2018

Runde fünf der Koalitionsverhandlungen

Patrick BESCH
Patrick BESCH
Am Freitag trafen sich Vertreter von DP, LSAP und déi Gréng zu erneuten Koalitionsgesprächen im Außenministerium. Auch dieses Mal war wenig von den Koalitionspartnern zu erfahren.

Am Freitag bot sich das gleiche Bild wie in den vergangenen Tagen. Die Journalisten warteten vor dem Außenministerium auf die Koalitionspartner. Als erster erreichte Marc Hansen (DP) das Bâtiment Mansfeld, schlich sich aber an der Presse vorbei ins Ministerium. Erst sein Parteikollege Xavier Bettel antwortete auf die Fragen der Journalisten.

Auch die Grünen wollten das Tagesgeschehen nicht kommentieren.
Auch die Grünen wollten das Tagesgeschehen nicht kommentieren.
Foto: Chris Karaba

Doch wie so üblich rückte der Formateur nicht mit neuen Informationen raus. "Zuerst werden wir das Regierungsprogramm fertigstellen, danach stellen wir uns den Personalfragen", beteuerte Bettel. Auch die Frage, wer Luxemburg demnächst in Brüssel in der Kommission vertreten wird, ließ der DP-Mann offen: "Wir können in dieser Personalfrage erst eine Entscheidung treffen, wenn die Kommission uns das Profil für den Posten mitgeteilt hat."

Großes Schweigen

Während Bettel die Journalisten weiter vertröstete, trafen auch déi Gréng beim Außenministerium ein. Außer einem "Moien" war von ihnen aber nichts zu erfahren. Gleiches galt für die LSAP-Leute, die ebenfalls schnurstracks den Weg ins Ministerium suchten.

Die Sozialisten schlichen sich kommentarlos ins Außenministerium.
Die Sozialisten schlichen sich kommentarlos ins Außenministerium.
Foto: Chris Karaba

Etienne Schneider, der nach seinen Parteikollegen eintraf, war zwar gesprächsbereit, wollte aber ebenfalls keine Details preisgeben. Auf die Frage, was er von der erneuten Stellungnahme der LSAP-Linken hält, antwortete er knapp: "Ich hatte heute noch keine Zeit, den Brief zu lesen." In ihrem Schreiben ruft die LSAP-Linke um die beiden Politiker Nico Wennmacher und Nando Pasqualoni zu internen Reformen innerhalb der sozialistischen Partei auf.

Am Freitag diskutierten Blau-Rot-Grün von 14 bis 17 Uhr. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21. November angesetzt. Danach sind bis zum 28. November drei weitere Treffen angesetzt.


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