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„Müssen über Punktwerterhöhungen nachdenken“
Politik 21.11.2022
Gehälterabkommen 2023

„Müssen über Punktwerterhöhungen nachdenken“

Romain Wolff verweist darauf, dass es seit fünf Jahren keine Punktwerterhöhung mehr gegeben hätte.
Gehälterabkommen 2023

„Müssen über Punktwerterhöhungen nachdenken“

Romain Wolff verweist darauf, dass es seit fünf Jahren keine Punktwerterhöhung mehr gegeben hätte.
Foto: Gerry Huberty
Politik 21.11.2022
Gehälterabkommen 2023

„Müssen über Punktwerterhöhungen nachdenken“

Marvin SCHIEBEN
Marvin SCHIEBEN
Der Präsident der CGFP sprach am Montag über die bevorstehenden Verhandlungen zum Gehälterabkommen für den öffentlichen Dienst.

Am Montagmorgen hat der Präsident der Staatsbeamtengewerkschaft, Romain Wolff, sich auf Radio 100,7 zu den bevorstehenden Verhandlungen zum Gehälterabkommen für den öffentlichen Dienst geäußert. Wohl gebe es noch kein Datum für die Verhandlungen, der Forderungskatalog sei allerdings schon in Arbeit. Wie genau dieser aussehen wird, erklärte er nicht, da auch für ihn die genauen wirtschaftlichen Entwicklungen in den nächsten zwei Monaten zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar seien.


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Auf Nachfrage unterstrich Wolff, dass die Inflation auch die Staatsbeamten trifft. Die 55.000 Wähler umfassende CGFP sieht sich als einzig repräsentative Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst. Die Forderungen gingen laut Wolff in Richtung einer Verbesserung der Arbeitskonditionen und einer linearen Erhöhung der Gehälter. Er führt an, dass es seit fünf Jahren keine Punktwerterhöhung mehr gegeben hätte und diese bei den letzten Verhandlungen Corona-bedingt nicht angepasst wurden. Des Weiteren steht die CGFP für eine Steuerreform und die damit verbundene Anpassung der Tabellen an die Inflation.  

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