Religions-und Moralunterrichtslehrer

Meisch bekennt Farbe

Ab September wird der Religionsunterricht auch in der Grundschule der Vergangenheit angehören.
Ab September wird der Religionsunterricht auch in der Grundschule der Vergangenheit angehören.
Foto: Shutterstock

(ml) - Pünktlich zur Schulrentrée im kommenden Herbst wird der Religions- und Moralunterricht durch das neue Fach "Vie et Société" ersetzt. Die Vereinigung der Religions- und Morallehrer (Alerf) hatte am Donnerstag eine Unterredung mit Bildungsminister Claude Meisch.

Anlässlich dieses Treffens habe der Minister versichert, dass die betroffenen Lehrkräfte all die Jahre, während denen sie im Dienst des Bistums oder des Bildungsministeriums standen, angerechnet bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Alerf. Zudem werde sämtlichen Betroffenen ein unbefristeter Arbeitsvertrag angeboten.

Klärungsbedarf

Die Arbeitsverträge sollen noch vor Beginn der Sommerferien unterzeichnet werden. Die Alerf weist darauf hin, dass die politischen Verantwortlichen alles in Bewegung setzen würden, um den Bedenken des Staatsrats Rechnung zu tragen, damit  der entsprechende Gesetzentwurf noch vor den Sommerferien im Abgeordnetenhaus gebilligt werden kann.

Nach der Verabschiedung des Gesetzes wird eine Informationsversammlung stattfinden. Die Verpflichtungen seitens des Ministeriums seien begrüßenswert, dennoch blieben noch einige wichtige Aspekte zu klären, unterstreicht die Alerf. Die Vereinigung will zudem darüber wachen, dass die praktische Umsetzung innerhalb der vorgesehenen Fristen erfolgt.

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