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Kurzmeldungen Politik 27.03.2020

Reiseabsagen: Verhinderte Urlauber müssen auf Rückerstattung warten

Wegen der Corona-Krise fallen viele Urlaube ins Wasser. Wer in den nächsten Wochen eine Reise gebucht hat und dafür bereits eine Anzahlung getätigt hat, hat laut dem luxemburgischen Konsumentenschutzrecht bei außergewöhnlichen Ereignissen wie der aktuellen Krise eigentlich Anrecht auf eine Rückerstattung, die innerhalb von 14 Tagen erfolgen muss. 

Weil der Hotelsektor aber momentan mit einer massiven Anzahl an Rückzahlungen konfrontiert ist, will die Regierung diese Regelung temporär aussetzen. Die aktuelle Situation würde viele Reiseunternehmen vor große finanzielle Probleme stellen. Es werde versucht, auf europäischer Ebene nach einer Lösung zu suchen. Die Rückerstattung von Anzahlungen werde aber nur verschoben, nicht aufgehoben, betont die Regierung.  

Gestern

Berichte: Mann tötet drei Menschen in Westfrankreich

(dpa) - Ein Mann hat laut Medienberichten in Westfrankreich mindestens drei Menschen getötet. Der Angreifer habe einen weiteren Menschen verletzt und dann versucht, Suizid zu begehen, berichteten die französische Nachrichtenagentur AFP und andere Medien am Mittwoch. Der Tatverdächtige sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Tat spielte sich demnach in einem Steinbruch im Ort Saint-Varent rund 80 Kilometer südöstlich von Nantes ab. Der Mann, offenbar ein Angestellter der Betreiberfirma, sei am Nachmittag in eine Besprechung gekommen und habe dann auf die Menschen geschossen. Die Hintergründe des Angriffs blieben zunächst offen.

Boeing trennt sich von über 12.000 Mitarbeitern

(dpa) - Der angeschlagene Flugzeugbauer Boeing macht in der Corona-Krise mit seinem großen Stellenabbau ernst. Rund 6.770 Mitarbeiter in den USA erhalten diese Woche ihre Entlassungsschreiben, wie der Airbus-Rivale am Mittwoch mitteilte. Die Kündigungen kommen demnach zusätzlich zu etwa 5.520 Angestellten, die Abfindungsangebote angenommen haben und den Konzern in den nächsten Wochen verlassen. In den kommenden Monaten werde es Tausende weitere Abgänge geben, erklärte Boeing-Chef Dave Calhoun in einem Memo an die Mitarbeiter.

Die Entlassungswelle kommt nicht überraschend: Boeing hatte bereits Ende April angekündigt, seine Beschäftigtenzahl von rund 160.000 um etwa zehn Prozent zu reduzieren. Dieser Plan wurde nun lediglich konkretisiert. Der Konzern steckt aufgrund des Problemfliegers 737 Max, der nach zwei verheerenden Abstürzen seit mehr als einem Jahr weltweit mit Startverboten belegt ist, schon länger tief in der Krise. Die Corona-Pandemie, die den Luftverkehr nahezu zum Erliegen gebracht hat, hat das Unternehmen noch stärker unter Druck gebracht. 

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Rettungsdienste müssen mehrmals ausrücken

Der nationale Rettungsdienst hatte am Dienstag mehrere Einsätze.

  • Auf der Autobahn A3 brannte in Richtung Luxemburg zwischen dem Verteiler Bettemburg und Liwingen gegen 12.40 Uhr ein Auto. Es wurde niemand verletzt.
  • Gegen 13.40 Uhr erfasste ein Auto in der Route d'Esch in Kayl einen Fußgänger. Er wurde bei dem Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. 
  • Gegen 16 Uhr wurde indes ein Radfahrer von einem Auto in der Rue de Bertrange in Mamer erfasst. Er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 
  • Gegen 16.45 Uhr kollidierten in der Rue Henri Luck in Rümelingen zwei Autos. Eine Person wurde verletzt.  
  • Ebenfalls gegen 16.45 Uhr mussten Rettungskräfte in Rodange ein brennendes Gestrüpp löschen. 
Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Polizisten finden gestohlenes Auto

(m.r.) - In der Rue le Bataclan in Beles haben Polizisten am Dienstagmorgen ein gestohlenes Auto aufgefunden. Der Wagen war am Samstag zwischen 2 Uhr und 12.30 Uhr vor einem Wohnhaus in der Rue de l'Europe in Steinbrücken entwendet worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Wagen beschlagnahmt und wird, nach Abschluss der Ermittlungen, an den rechtmäßigen Eigentümer zurückerstattet werden. 

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Esch/Alzette: Verkehrsunfall nach Akoholfahrt

(SC) - Am Dienstagabend um kurz vor 23 Uhr verunfallte eine Autofahrerin im Kreisverkehr in der Rue de Raemerich in Esch/Alzette, nachdem sie mit ihrem Fahrzeug gegen den Fahrbahnrand gefahren war. Durch den Unfall floss der Verkehr auf der Strecke nicht mehr, und das Fahrzeug mit Totalschaden musste abgeschleppt werden.

Die Fahrerin bleib größtenteils unversehrt, die Polizeibeamten vor Ort mussten jedoch feststellen, dass sie alkoholisiert war. Ein Alkoholtest lieferte ein positives Ergebnis. Die Unfallfahrerin musste ihren Führerschein aushändigen und gegen sie wurde noch vor Ort ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen. Es wurde Protokoll erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Trier: Mann mit Spielzeugwaffe löst Polizeieinsatz aus

(dpa/lrs) - Ein vermeintlich bewaffneter 55-Jähriger hat in Trier einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Zeugin habe den Notruf gewählt und angegeben, dass sie in der Nähe einer Sparkasse einen Mann mit einem Revolver gesehen habe, teile die Polizei am Mittwoch mit.

In einem günstigen Moment überwältigten die Beamten den Mann, um ihn zu überprüfen. Dabei stellten sie am Mittwochvormittag fest, dass es sich bei dem vermeintlichen Revolver um eine Spielzeugwaffe handelt. Der 55-Jährige sei als harmlos eingestuft worden. Einer Sprecherin zufolge wird nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz geprüft.

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Echternach verschenkt 60.000 Euro an Einkaufskunden

(dpa/lrs) - Um Kunden in umsatzmäßig mauen Corona-Zeiten zum Einkaufen anzulocken, plant die Stadt Echternach eine besondere Aktion: Sie verschenkt über Gutscheine 60.000 Euro an Kunden, die in einem von knapp 50 Geschäfte für einen gewissen Wert (ab 50 Euro) einkaufen, sagte die Sprecherin von Echternach am Mittwoch. Die „Merci-Bongs“ könnten dann in gut 70 Läden, Restaurants oder Cafés in Echternach eingelöst werden. Die Aktion soll von Mittwoch bis Samstag nächster Woche (3. bis 6. Juni) laufen.

„Wir können damit Unternehmen helfen, mehr Umsatz zu machen“, sagte die Sprecherin. Und ihre Ware abzuverkaufen, die wegen wochenlanger Corona-Zwangsschließung hängengeblieben sei. Für einen Einkauf ab 50 Euro gebe es einen Gutschein von zehn Euro, ab 100 Euro seien es 15 Euro und bei 200 Euro dann 40 Euro. „Man kann also erst einkaufen gehen, den Gutschein holen und dann noch eine Pizza essen.“ Für das Einlösen der „Bongs“ hätten die Kunden Zeit bis 28. Juni.

Echternach hofft über die Aktion, auch wieder mehr Besucher anzuziehen. Die traditionelle Springprozession am Pfingstdienstag fällt wegen der Corona-Pandemie aus. 

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Brennendes Auto auf der A3

(SC) - Auf der Düdelinger A3 in Richtung Luxemburg-Stadt steht derzeit ein brennendes Auto zwischen der Ausfahrt und der Auffahrt Liwingen. Das Auto steht auf der Pannenspur, die rechte Spur ist dadurch teilweise blockiert. Es besteht Staugefahr.

Schlag gegen deutsche Reichsbürgerszene

(dpa) - Die deutsche Polizei durchsucht seit den Morgenstunden die Wohnungen von 31 mutmaßlichen Reichsbürgern. Im Fokus stehen 25 Wohnobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Mittwoch mitteilte.

Bei den Beschuldigten handele es sich um Führungsmitglieder und Angehörige der Reichsbürgerorganisationen „Republik Baden“ und „Freier Volksstaat Württemberg“ sowie ihrer Dachorganisation „Staatenbund Deutsches Reich“. Die Staatsanwaltschaften Stuttgart und Karlsruhe werfen ihnen den Angaben nach unter anderem gewerbsmäßige Urkundenfälschung und Sachbeschädigung vor. Die Verdächtigen sollen etwa Reisepässe, Führerscheine und Staatsangehörigkeitsurkunden gefälscht und hergestellt haben. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, massenhaft Faxnachrichten mit staatsleugnerischen Inhalten an verschiedene Behörden versandt zu haben.

Die sogenannten Reichsbürger, die oft mit der rechtsextremen Szene verwoben sind, erkennen die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht an und wollen sich nicht an ihre Gesetze halten. Sie behaupten, dass das Deutsche Reich (1871-1945) fortbestünde.

Kurzmeldungen Lokales 27.05.2020

Fünf Brände am Dienstagabend

(SC) - Fünfmal musste die Feuerwehr in Luxemburg am Dienstagabend wegen Bränden ausrücken. Bei einem Vorfall in Bonneweg wurde eine Person verletzt.

Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt, Hesperingen und Düdelingen wurden am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr nach Bonneweg in die Rue du Pont-Remy gerufen. Dort war ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Eine Person wurde bei dem Brand verletzt. Zwei Rettungswagen waren vor Ort, um sich um den Verletzten zu kümmern.

Gegen 20 Uhr standen in Niederkerschen in Op Zaemer drei Lieferwagen in Flammen. Rettungswagen aus Sassenheim, Differdingen und Esch/Alzette waren zur Stelle, verletzt wurde jedoch niemand.

In der Allée des Tileils in Redingen war am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr ein Feuer in einem Schornstein ausgebrochen. Einsatzkräfte hatten den Schornsteinbrand schnell unter Kontrolle.

Um kurz vor 22 Uhr wurde in einem Café in der Route d'Esch in Monnerich ein Brand gemeldet. Ein Krankenwagen war vor Ort, es blieb jedoch beim Materialschaden. Um kurz vor 23 Uhr brannte in Nommern in der Rue du Knapp ein Container. Einsatzkräfte aus Fels und Nommern waren zur Stelle.

Kurzmeldungen Kultur 27.05.2020

"Labyrinth": Fortsetzung für Bowie-Fantasyfilm beschlossen

(dpa) - Nach dem Superheldenfilm "Doctor Strange" (2016) setzt Regisseur Scott Derrickson nun auf einen kultigen Stoff der 1980er Jahre. Der US-Filmemacher kündigte am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter die Fortsetzung des Fantasy-Abenteuerfilms "Die Reise ins Labyrinth" unter seiner Regie an.

In dem Originalfilm aus dem Jahr 1986 spielte der britische Popstar David Bowie (1947 - 2016) den bösen Herrscher eines Kobold-Reichs, in dem ein Mädchen (Jennifer Connelly) ihren Bruder sucht. Das Fantasy-Musical mit Schauspielern und Puppenfiguren wurde von dem "Muppets"-Erfinder Jim Henson inszeniert, "Star Wars"-Schöpfer George Lucas war als Produzent an Bord.

Über Inhalt und Besetzung der geplanten "Labyrinth"-Fortsetzung wurde zunächst nichts bekannt. "Deadline.com" zufolge liefert Maggie Levin ("Into the Dark: My Valentine") das Skript. Jim Hensons Tochter Lisa, Chefin der "The Jim Henson Company", produziert den Film.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 26.05.2020

Dieb klaut Fahrrad ohne Pedale

(jag)- Kurz nach Mittag betrat ein Mann ein Fahrradgeschäft in der route de Longwy in Luxemburg und schaute sich dort das ausgestellte Material an. Er griff sich dann plötzlich aus einer Vitrine ein Fahrrad, welches sich auf einem Podest befand und flüchtete mit seinem Diebesgut durch den Notausausgang. Beim Fahrrad handelt es sich um ein Rennrad der Marke Specialized S-Works Venge (Gr.56) von weißer Farbe. Am Rad befanden sich Reifen mit einer auffälligen gelben Umrandung, Pedale waren keine montiert.  

Kurzmeldungen Lokales 26.05.2020

Kollision zwischen Motorrad und Rennrad

(jag)- Ein Fahrradfahrer fuhr auf der N14 in Richtung Biwer und wollte in der Haaptstrooss nach links in Richtung Hagelsdorf abbiegen. Hierbei kam es zu einer Kollision mit einem folgenden Motorradfahrer, welcher genau im selben Moment  zu einem Überholmanöver angesetzt hatte. Beide stürzten zu Boden  und zogen sich  Prellungen und Schürfwunden  zu. Die Verletzten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Oberbayern: Auto fährt in Fußgängergruppe

(mth) - Im oberbayerischen Pöcking bei Starnberg gab es am Dienstagnachmittag einen Zwischenfall, bei dem ein Auto in eine Menschenmenge raste. Neben dem Fahrer wurden laut Polizei fünf weitere Menschen verletzt.

Der Fahrer sei zunächst in die Gruppe gerast, dann beim Fluchtversuch in Starnberg verunfallt. Er wurde festgenommen.

Die Polizei Oberbayern meldete auf Twitter, ein Einsatz sei noch im Gange. Man gehe zunächst von einer Beziehungstat aus, da die Freundin des Fahrers unter den Opfern sei. Weitere Details fehlen noch.

Mehr Details in Kürze.

Kurzmeldungen Lokales 26.05.2020

CFL-Linie 60: Störungen führen zu Ausfällen und Verspätungen

(Sc) - Aufgrund technischer Störungen kommt es derzeit zu Ausfällen und Verspätungen auf der CFL-Linie 60. Betroffen ist die Strecke zwischen Berchem und Bettemburg, in beide Richtungen. Derzeit kann die CFL noch keine Angaben darüber machen, wann die Störungen wieder behoben sein werden.

Bereits am Sonntag und am Montag hatte es weitreichende Ausfälle und Verspätungen auf den Linien 10, 30, 50 und 70 gegeben. Grund waren technische Probleme und ein Stromausfall an einer Oberleitung.

Infos zum Zugverkehr gibt es unter www.cfl.lu, über die CFL-App und auf der Twitterseite CFLinfos.  

Kurzmeldungen Panorama 26.05.2020

"Müll rausbringen": Flucht aus Psychiatrie unter Vorwand

(dpa) - Bei ihrer Flucht aus einer Psychiatrie in Westdeutschland haben die beiden Patienten den als Geisel genommenen Pfleger dazu gezwungen, die Außentür unter einem erfundenen Vorwand öffnen zu lassen.

Der Pfleger habe der Pforte gesagt, er müsse mal nach draußen, um Müll zu entsorgen, sagte ein Sprecher der Kreispolizei Kleve in Nordrhein-Westfalen am Dienstag. "Daraufhin sind die Außentüren geöffnet worden." Alle drei seien dann rausgegangen und zum Auto des Pflegers gegangen. Dort hätten sie ihre Geisel stehen lassen und seien mit dem Wagen geflohen. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Die 38 und 43 Jahren alten Männer hatten am Montagabend mit Küchenmessern bewaffnet einen Pfleger in der westdeutschen Gemeinde Bedburg-Hau nahe der niederländischen Grenze in ihre Gewalt gebracht und einen zweiten Pfleger eingeschlossen. Beide Klinikmitarbeiter blieben unverletzt. Die Fahndung nach den beiden Flüchtigen blieb bis Dienstagmittag erfolglos. Bei dem Fluchtauto handelt es sich um einen weißen Ford Mondeo mit dem amtlichen Kennzeichen KLE-S 2521.

Experten: Hunderte starben an Rauch von australischen Buschfeuern

(dpa) - Der Rauch der verheerenden Buschfeuer in Australien hat einer Untersuchung zufolge Hunderte Menschen das Leben gekostet. Tausende mussten wegen des Qualms in Krankenhäusern behandelt werden, wie Experten einer nationalen Kommission mitteilten, die sich mit Fragen rund um den Katastrophenschutz befasst. Die Buschbrände wüteten von August bis März und zerstörten mehr als 12 Millionen Hektar Land. 33 Menschen starben. Mehr als eine Milliarde Tiere kamen nach Expertenschätzungen ums Leben. Die Auswirkungen der Rauchentwicklung durch die gewaltigen Brände auf die Gesundheit seien jedoch noch viel größer als die durch die Buschbrände selbst, erklärte Fay Johnston, Umweltexpertin der University of Tasmania.

Den Schätzungen der Experten zufolge kamen in Folge des Qualms 445 Menschen ums Leben. Die Kosten zur Behandlung der Tausenden Erkrankten beliefen sich auf über zwei Milliarden australische Dollar (1,2 Mrd. Euro). Die Rauchentwicklung durch die Brände verschlechterte die Luftqualität in großen Städten wie Sydney und Canberra deutlich. 80 Prozent der Bevölkerung Australiens seien von dem Qualm betroffen, erklärten Experten der Royal Commission into National Natural Disaster Arrangements, ein von der Regierung gegründetes Gremium, das sich mit Fragen des Schutzes gegen Naturkatastrophen, des Umgangs damit und des Wiederaufbaus befasst.

Russischer Militärhubschrauber stürzt ab - vier Tote

(dpa) – Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist in Russland ein Militärhubschrauber abgestürzt. Drei Besatzungsmitglieder und ein Techniker starben am Dienstag, wie Roman Kopin, der Gouverneur der Region Tschukotka, mitteilte. Der Hubschrauber vom Typ Mi-8 stürzte vermutlich wegen eines technischen Defekts auf dem Flughafen der Siedlung Ugolnije Kopi im äußersten Nordosten Russlands ab. Die Maschine startete nach einer Reparatur und geriet dann, wie ein Video zeigte, ins Trudeln, krachte auf den Boden und ging in Flammen auf.

Erst am Dienstag vergangener Woche stürzte in der Nähe von Moskau ein Mi-8-Hubschrauber ab. Drei Menschen starben bei dem Unglück bei Klin rund 90 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt. Ermittler vermuteten auch dort einen technischen Defekt.

Kurzmeldungen Lokales 26.05.2020

Fußgänger von Auto erfasst und verletzt

(SC/TJ) - In der Nacht von Montag auf Dienstag ereigneten sich aus Luxemburgs Straßen drei Verkehrsunfälle, bei denen je eine Person verletzt wurde. In Redingen wurde eine Frau beim Fahren unter Alkoholeinfluss erwischt.

Am Montagabend kam es um kurz nach 19 Uhr zu einem ersten Unfall, auf der Route de l'Europe in Remich. Ein Motorradfahrer war mit einem Lastwagen kollidiert, wobei er sich Verletzungen zuzog. Ein Rettungswagen und Einsatzkräfte aus Remich waren zur Stelle.

Gegen 3.15 Uhr am frühen Dienstagmorgen kam es zwischen der Rue André Gide und der Rue Nic Conrady in Düdelingen zu einem weiteren Verkehrsunfall. Hier war ein Fußgänger von einem Auto angefahren worden. Einsatzkräfte aus Düdelingen und Bettemburg waren zur Stelle, um sich um den Verletzten zu kümmern.

Kurz nach 7 Uhr kollidierten in Bettemburg "Op Fankenacker" zwei Autos. Dabei wurde ein Insasse verwundet. Die lokale Feuerwehr und der Rettungsdienst rückten an. Der Verwundete wurde zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gefahren. 

Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr mussten zwei kleinere Brände gelöscht werden: Zum einen war in der Rue Dicks-Lentz in Differdingen ein Feuer in einer Küche ausgebrochen, den die Wehren aus Sassenheim-Differdingen und Esch/Alzette löschten, zum anderen hatte in der Rue Laach in Waldbillig ein Gasherd Feuer gefangen. In diesem Fall kommandierte die Zentrale des CGDIS mit den Feuerwehren aus Consdorf, Diekirch, Ettelbrück, Fels, Medernach und Waldbillig gleich eine ganze Armada an Hilfskräften ab.

Betrunken am Lenkrad

Am Montagabend um kurz nach 21 Uhr wurde in Redingen außerdem eine Frau erwischt, die offensichtlich zu tief ins Glas geschaut hatte. Sie war einem Zeugen in der Rue de Reichlange durch ihr auffälliges Benehmen aufgefallen. Der Zeuge meldete der Polizei, die Frau sei - vermutlich betrunken - in ihr Auto eingestiegen und sei in Richtung Reichlingen davongefahren. Eine Polizeistreife fahndete nach der Frau und wenig später trafen die Beamten sie an. Laut Polizeibericht schien die Frau "ziemlich durcheinander". Ein Alkoholtest verlief positiv. Da bereits ein Fahrverbot gegen die Frau bestand, wurde ihr Auto von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.