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Reform der Studienbeihilfen: Extrawurst für Studentenorganisationen
Die Studentenvertreter werden für Gespräche in die parlamentarische Hochschulkommission eingeladen.

Reform der Studienbeihilfen: Extrawurst für Studentenorganisationen

Foto: Guy Jallay
Die Studentenvertreter werden für Gespräche in die parlamentarische Hochschulkommission eingeladen.
Politik 26.05.2014

Reform der Studienbeihilfen: Extrawurst für Studentenorganisationen

Die Studentenvertreter setzten sich mit ihrer Forderung durch. Sie werden in den zuständigen Parlamentsausschuss eingeladen, um ihren Standpunkt bei der Reform zur Studienbeihilfen zu erklären.

(ml) - Für die Studentenorganisationen ist es ein Teilerfolg. Sie erhalten in der nächsten Sitzung des zuständigen Parlamentsausschusses die Gelegenheit, an den Diskussionen über die Reform der Studienbeihilfen teilzunehmen.

Die Mitglieder der Hochschulkommission gaben am Montag grünes Licht dafür. Eingeladen werden Vertreter des Aktionskomitees, dem Initiator des Schülerstreiks, der sich gegen die Pläne der Regierung richtete. Auch Vertreter der Studentenorganisationen UNEL, ACEL und LUS werden in der kommenden Sitzung das Wort ergreifen. 

Die Mitglieder der parlamentarischen Hochschulkommission weisen in einem Schreiben darauf hin, dass es sich hier um einen Ausnahmefall handele. In der Regel werden keine Studentenvertreter  eingeladen, heißt es. Die Abgeordneten wollten jedoch ein Auge zu drücken, um den jungen Leuten zu zeigen, dass man ihr Anliegen ernst nimmt.

Die „Conférénce des Présidents“ muss jetzt noch entscheiden, in welchem Rahmen die Diskussionen ablaufen. Zurzeit steht noch nicht fest, ob ebenfalls Vertreter der einzelnen Jugendparteien Vertreter entsenden können. Die Fraktionschefs müssen diesbezüglich noch eine Entscheidung treffen.

Die Sitzung findet voraussichtlich am 5. Juni statt. Sie wird nicht öffentlich sein. Mit Ausnahme von Déi Lénk haben sich sämtliche Parteien dafür ausgesprochen, dass die Sitzung nicht auf Chamber.TV übertragen wird. Um gegen geplante Kürzungen der Studienbeihilfen zu protestieren, waren am 25. April rund 15 000 Schüler und Jugendliche auf die Straße gegangen.