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Portugiesischer Staat muss Putzfrau 20.000 Euro zahlen
Politik 19.02.2020

Portugiesischer Staat muss Putzfrau 20.000 Euro zahlen

Portugiesischer Staat muss Putzfrau 20.000 Euro zahlen

Foto: Manuel Dias
Politik 19.02.2020

Portugiesischer Staat muss Putzfrau 20.000 Euro zahlen

Weil man einer Putzfrau unrechtmäßig kündigte, muss nun ein hoher Schadensersatz an eine Ex-Angestellte gezahlt werden.

(TJ) - Wegen einer unrechtmäßigen Entlassung muss der portugiesische Staat einer Putzfrau 20.000 Euro Schadensersatz zahlen. Dies teilt der OGBL am Mittwoch mit.

Die Frau hatte über 25 Jahre halbtags für die Botschaft Portugals in Luxemburg gearbeitet. Die Botschaft hatte ihr weder schriftlich gekündigt, noch hatte man  einen Grund für die Aufkündigung des Arbeitsvertrages mitgeteilt.

Anfang Februar hat das zuständige Gericht die diplomatische Vertretung zur Zahlung folgender Entschädigungen verurteilt: 

  • Indemnité de licenciement: 9.566 euros 
  • Indemnité de congés non pris: 96,63 euros
  • Indemnité pour préjudice moral: 10.000 euros
  • Indemnité de procédure: 500 euros  

Alles in allem stehen der Dame also über 20.000 Euro Schadensersatz zu. Der OGBL, der die Frau unterstützt, bedauert allerdings, dass die Botschaft ihr bislang auch keinerlei Dokumente zugestellt hat, die es ihr erlauben würden, Arbeitslosengeld zu beantragen.

In diesem Sinn versichert die Gewerkschaft, die Geschädigte auch künftig zu unterstützen und bei notwendigen Verfahren zu begleiten.

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