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"Politesch Woch": Klarstellung in eigener Sache
Politik 02.06.2020

"Politesch Woch": Klarstellung in eigener Sache

Politik 02.06.2020

"Politesch Woch": Klarstellung in eigener Sache

Die LW-Chefredaktion bittet für eine Textpassage in der "Politesch Woch" vom vergangenen Samstag um Entschuldigung.

Der politische Wochenrückblick, der seit Jahren in der Samstag-Ausgabe des „Luxemburger Wort“ erscheint, lebt von der humorvollen Zuspitzung. Gewalt im Haushalt gehört jedoch nicht zu den Themen, die sich für eine ironisierende Betrachtung eignen. Dafür sind die Zahlen zu erschreckend, die Chancengleichheitsministerin Taina Bofferding in der vergangenen Woche vorgestellt hat. 

Aufgabe der Medien muss es sein, den Skandal „häusliche Gewalt“ zu thematisieren, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und Position zu ergreifen für die Opfer, in den allermeisten Fällen Frauen und Kinder. Das „Luxemburger Wort“ hat in den vergangenen Jahren immer wieder seinen journalistischen Beitrag zu dieser wichtigen gesellschaftlichen Debatte geleistet. Nichts liegt uns ferner, als Missstände zu verharmlosen. 

Deshalb hätte die Textpassage in der „Politesch Woch“ vom vergangenen Samstag so nicht erscheinen dürfen. Sie entspricht weder den Werten noch dem Stil, für die das „Luxemburger Wort“ steht. Wir möchten uns daher bei unseren Leserinnen und Lesern für die Veröffentlichung entschuldigen.

Die LW-Chefredaktion  

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