Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Pensionen und Mindestlohn werden angepasst
Politik 07.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Zum 1. Januar

Pensionen und Mindestlohn werden angepasst

Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen sollen ab 2017 über deutlich mehr Kaufkraft verfügen.
Zum 1. Januar

Pensionen und Mindestlohn werden angepasst

Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen sollen ab 2017 über deutlich mehr Kaufkraft verfügen.
Foto: Marc Wilwert
Politik 07.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Zum 1. Januar

Pensionen und Mindestlohn werden angepasst

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Rentnern und Mindestlohnempfängern steht zum Jahreswechsel eine Aufbesserung ihrer Einkünfte ins Haus. Die Renten steigen um 0,9 Prozent, beim Mindestlohn beträgt die Steigerung 1,4 Prozent. Dies ließen die zuständigen Minister am Freitag wissen.

(TJ) - Via LSAP-Mitteilung haben Sozialminister Romain Schneider und Arbeitsminister Nicolas Schmit am Freitag wissen lassen, dass Rentner und Mindestlohnempfänger ab dem 1. Januar 2017 voraussichtlich mehr Geld zur Verfügung haben werden. Rentner bekommen 0,9 Prozent dazu, der Mindestlohn soll um 1,4 Prozent ansteigen.

Renten und Mindestlohn werden nach einem gesetzlich geregelten Mechanismus in regelmäßigen Abständen an das aktuelle Lohnniveau angepasst. Beide Minister wollen dem Ministerrat in nächster Zukunft die entsprechenden Texte unterbreiten.

Die Minister verweisen zudem auf die wahrscheinlich Ende 2016 anfallende Indextranche von 2,5 Prozent, so dass den beiden Gruppen ab 2017 immerhin 3,4 bzw. 3,9 Prozent mehr Mittel zur Verfügung stehe, als das derzeit der Fall ist.

Zudem verweisen beide auf die bevorstehenden Entlastungen der Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen im Rahmen der Steuerreform. Die Summe der Maßnahmen werde sich mit einer deutlich höheren Kaufkraft dieser Haushalte auswirken.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Rentner und Mindestlohnempfänger bekommen ab 1. Januar 2017 mehr Geld. Der Mindestlohn steigt um 1,4 Prozent, die Renten um 0,9 Prozent. Das Kabinett hat sich am Freitag auf die Anhebung verständigt.
Mindestlohnempfänger dürfen sich über ein bisschen mehr Geld freuen.
Verbraucherpreise stagnieren
Im Monat Mai lagen die Verbraucherpreise 0,03 Prozent niedriger als im Mai 2015. Trotz höherer Erdölpreise steigt der Index vorerst nicht genügend an, um eine Lohnanpassung auszulösen.
Knapp 1 250 Euro im Monat bleiben einer Person, deren Lohn gepfändet und abgetreten wird. Den Betrag passt die Regierung nun an die gestiegenen Lebenshaltungskosten an. Die Initiativen gegen Überschuldung sehen darin einen ersten Schritt.
Um knapp 30 Prozent steigen die Beiträge, die nicht gepfändet oder abgetreten werden können.