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Noch mehr Prozeduren
Politik 6 Min. 14.03.2020
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Nun noch ein archäologisches Gutachten, das beantragt werden muss. "Dafür vermeiden wir Baustopps", sagt die Ministerin.

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Nun noch ein archäologisches Gutachten, das beantragt werden muss. "Dafür vermeiden wir Baustopps", sagt die Ministerin.
Foto: Charlot Kuhn
Politik 6 Min. 14.03.2020
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Annette WELSCH
Annette WELSCH
Das neue Denkmalschutzgesetz ist ein massiver Aufreger bei allen, die gegen den Wohnungsmangel kämpfen wollen. Kulturministerin Sam Tanson (Déi Gréng) sieht keine zusätzlichen Hürden.

Heftig ist die Kritik, die aus den Reihen der Gemeindeväter und -mütter kommt - sowohl an der Einführung der so genannten Zone d'Observation Archéologique (ZOA) als auch am geplanten Inventar des architektonischen Kulturerbes im neuen Denkmalschutzgesetz ...

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Denk mal endlich an Schutz
Mit dem neuen Denkmalschutzgesetz soll das Kulturerbe schneller und einfacher erhalten werden. Wie es derzeit läuft und was sich ändert.
Lokales mise en lumière officielle de l’illumination du patrimoine fortifié Schlassbréck “ partie Nord, bd Victor Thorn, montée de Pfaffenthal, Viaduc Pfaffenthal, Viaduc Trois Glands, Fort du Grünewald, Tour Malakoff, foto: Chris Karaba/Luxemburger Wort
Herausforderungen
Gemeinden müssen investieren. Die Bevölkerung wächst und mit ihr die Aufgaben. Vor allem beim Logement besteht Handlungsbedarf.
31.7. Gemeindeillustrationen ( allgemeine )  / Mairie / Gemeinden Luxemburg / Gemeindewahlen 2017 / Gemeindehaus / Lorentzweiler Foto:Guy Jallay
Pacte logement 2.0: Gemeinden in der Pflicht
Die Gemeinden sollen sich aktiver am Bau von erschwinglichem Wohnraum beteiligen. Das soll mit Hilfe des Pacte logement 2.0 gelingen. Am Dienstag fand eine Konsultierungsdebatte im Parlament statt.
Die öffentliche Hand - der Staat und die Gemeinden - stehen in der Pflicht, für erschwinglichen Wohnraum zu sorgen. Insgesamt liegen 2.800 Hektar Bauland im Perimeter. Doch laut einer LISER-Studie sind nur etwa 180 Hektar im Besitz der Gemeinden.
Henri Kox stellt Pacte logement 2.0 vor
Der Staat will die Gemeinden beim Wohnungsbau besser unterstützen. Am Donnerstag stellte Wohnungsbauminister Henri Kox den Mitgliedern des zuständigen Parlamentsausschusses den Wohnungsbaupakt 2.0 vor.
Pacte logement 2.0: Der Staat will die Gemeinden beim Bau von Wohnungen stärker und gezielter unterstützen.
Der Neue im Bunde
Henri Kox kennt sich aus mit den Problemen auf dem Wohnungsmarkt, als ehemaliger Bürgermeister und Vorsitzender des Wohnungsbauausschusses. Nun steht er als Minister in der Verantwortung. Im LW-Interview erklärt er, was er vorhat.
Henri Kox (58) im Treppenhaus des Wohnungsbauministeriums, in dem er kürzlich sein Büro bezogen hat.
Der Staat als Baubehinderer
Von allen Seiten wird Druck auf die Gemeinden gemacht, mehr Wohnungen zu schaffen. Manche wollen nicht, manche können nicht. Manche wollen, bemängeln aber, dass der Staat sie daran hindert.
 Luxemburg hat strenge Auflagen zum Schutz von Biotopen und Lebensräumen.
Für mehr Mitspracherecht
Der Gemeindeverband Syvicol formuliert eine Reihe von Forderungen an die Koalitionspartner. Den Gemeinden geht es vor allem um ihr politisches Mitspracherecht, ihre Autonomie sowie um finanzielle Fragen.
Weniger Bürokratie bedeutet mehr Flexibilität. Die Syvicol fordert deshalb einen konsequenten Rückbau der bürokratischen Prozeduren, mit denen die Gemeinden konfrontiert sind.
Emile Eicher: «Il y a une lourdeur administrative au Luxembourg»
De ses jeunes années au Lycée de Garçons du Limpertsberg, Emile Eicher a conservé le sentiment que l'apprentissage du français devrait se faire moins rigoureux et plus vivant. Député CSV depuis neuf ans, il dénonce aujourd'hui une lourdeur administrative qui, selon ses mots, pèserait sur le Grand-Duché, à tous niveaux.
10.7.2018 Luxemboug, ville, CSV, Emile Eischer,   photo Anouk Antony