Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Neujahrsempfang im Bistum
Politik 9 16.01.2019

Neujahrsempfang im Bistum

Am Mittwoch hatte Erzbischof Jean-Claude Hollerich zum traditionellen Neujahrsempfang ins Bistumshaus eingeladen.

Neujahrsempfang im Bistum

Am Mittwoch hatte Erzbischof Jean-Claude Hollerich zum traditionellen Neujahrsempfang ins Bistumshaus eingeladen.
Foto: Chris Karaba
Politik 9 16.01.2019

Neujahrsempfang im Bistum

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Am Mittwoch hatte Erzbischof Jean-Claude Hollerich die Mitglieder des Klerus und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Erzbistums zum traditionellen Neujahrsempfang in das Bischofshaus eingeladen.

Wie in den vergangenen Jahren hatte Erzbischof Jean-Claude Hollerich auch diesmal die Mitglieder des Klerus und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Erzbistums zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Viele Priester, Ordensleute, aber auch Laien hatten am Mittwoch den Weg ins Bischofshaus gefunden.

Generalvikar Leo Wagener blickte in seiner Ansprache noch einmal auf das vergangene Jahr zurück, ein Jahr, das für die Kirche mit tief greifenden Veränderungen verbunden war. Der Generalvikar erinnerte noch einmal an die Einrichtung des Kirchenfonds, eine Mammutaufgabe, die den Mitarbeitern  des Bistums, aber auch den vielen Freiwilligen in den Pfarreien einiges abverlangte. Noch sei die Herausforderung aber nicht vollends gemeistert, meinte Leo Wagener. Am 1. Mai läuft die Übergangsfrist aus, erst dann ist der Fonds voll funktionsfähig. Bis dahin bleibe noch viel zu tun: "Der Zug ist auf der Schiene und er rollt", erklärte der Generalvikar. 

Viel Arbeit zog aber auch die Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung nach sich. Auch diese Herausforderung habe man dank des großen Engagements der Mitarbeiter der Kirche gemeistert. Auf der Habenseite verbuchte der Generalvikar auch, dass die Kirchenregister seit Kurzem auf dem Portal Matricula Online zugänglich sind. Etwa 170.000 Dokumente sind einsehbar und wurden seither lebhaft genutzt. In diesem Jahr sollen weitere Teile des Diözesanarchivs folgen.

Neues Magnifikat

Aber auch im neuen Jahr kommen große Herausforderungen auf die Kirche zu. So soll eine neues, auf die luxemburgischen Verhältnisse zugeschnittenes Magnifikat ausgearbeitet werden und die Jugendpastorale soll neuen Schwung erhalten. Auch die Vorbereitungsarbeiten für die im kommenden Jahr anstehenden 150-Jahr-Feierlichkeiten des Bistums sind bereits angelaufen.

Für Erzbischof Jean-Claude Hollerich selbst stach im vergangenen Jahr seine Wahl zum Vorsitzenden der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union, Comece, und die Teilnahme an der Jugendsynode hervor. 

Zum Schluss einer kurzen Ansprache wünschte Generalvikar Leo Wagener allen Anwesenden ein gutes neues Jahr.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Finanzieller Druck auf Kirchen
Generalvikar Leo Wagener sagt in einem RTL-Gespräch, dass der Kirchen-Fonds seit der Trennung von Kirche und Staat starkem Druck ausgesetzt ist.
Generalvikar Leo Wagener ist sich bewusst, dass es noch eine Weile dauern wird, bis der Fonds in vollem Umfang funktionieren wird.
Bistum: Es geht voran
Die katholische Kirche hat ein turbulentes Jahr hinter sich. 2017 wurden die neuen Pfarreien aus der Taufe gehoben und die Katechese ausgebaut. Generalvikar Leo Wagener zeigt sich bei der Vorstellung des Jahresberichts optimistisch.
Das Jahr 2017 läutet für die katholische Kirche neue Zeiten ein, betonte Generalvikar Leo Wagener am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts.
„Wir sind stark genug“
Wenn das Gesetz zum Kirchenfonds am 1. Mai in Kraft tritt, hat die katholische Kirche einen weiteren Schritt in Richtung Neuaufstellung vollzogen. Ein Interview mit Generalvikar Leo Wagener.
25.4. IPO / ITV Leo Wagener , Generalvikar  / Kirchenfonds Foto:Guy Jallay
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.