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Neuinfektionen unverändert auf hohem Niveau
Politik 3 Min. 29.12.2021 Aus unserem online-Archiv
Corona-Wochenbericht vom 20. bis zum 26. Dezember

Neuinfektionen unverändert auf hohem Niveau

In der Woche zwischen dem 20. und dem 26. Dezember wurden deutlich weniger Tests durchgeführt als in der Vorwoche.
Corona-Wochenbericht vom 20. bis zum 26. Dezember

Neuinfektionen unverändert auf hohem Niveau

In der Woche zwischen dem 20. und dem 26. Dezember wurden deutlich weniger Tests durchgeführt als in der Vorwoche.
Foto: AFP
Politik 3 Min. 29.12.2021 Aus unserem online-Archiv
Corona-Wochenbericht vom 20. bis zum 26. Dezember

Neuinfektionen unverändert auf hohem Niveau

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
In der vergangenen Woche ging die Zahl der Neuinfektionen leicht zurück. Allerdings wurde über die Feiertage deutlich weniger getestet.

Im Vergleich zur Vorwoche blieb die Zahl der Neuinfektionen zwischen dem 20. und dem 26. Dezember nahezu konstant. Wie das Gesundheitsministerium gestern in seinem Wochenbulletin mitteilte, haben sich im Beobachtungszeitraum 2.688 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, in der Woche davor waren es 2.727. Dies entspricht einem leichten Rückgang von einem Prozent.


A healthcare worker prepares a dose of vaccine against Covid-19, in a vaccination centre located in a shopping mole in Tbilisi on November 3, 2021. - Health officials in Georgia sounded the alarm on November 3 2021 over the slow pace of coronavirus vaccinations, after some 17,000 doses of the AstraZeneca vaccine had to be destroyed because of their expiration date. (Photo by Vano SHLAMOV / AFP)
16 von 22 Menschen auf Intensivstation waren nicht geimpft
Zwischen dem 13. und dem 19. Dezember haben sich 2.727 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, ein Plus von fünf Prozent gegenüber der Vorwoche.

Allerdings wurden über die Feiertage auch deutlich weniger PCR-Tests durchgeführt. Die Zahl sank von 30.922 in der Vorwoche auf 25.070. Bei 78 Personen war zunächst ein zertifizierter Schnelltest positiv ausgefallen (Vorwoche 59). Die Positivitätsrate stieg von 8,82 auf 10,7 Prozent. Das Durchschnittsalter der Neuinfizierten gibt die Santé mit 32,9 Jahren an.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 423,49 Fällen pro 100.000 Einwohnern, gegenüber 430 in der Vorwoche. Bei den Ungeimpften liegt die Rate erwartungsgemäß wesentlich höher, und zwar bei 623,89. In der Gruppe der vollständig Geimpften liegt die Inzidenz hingegen nur bei 328,44 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Beim Referenzwert errechnet die Santé einen Rückgang von 1,00 auf 0,92.

Viele Neuinfektionen bei den  15- bis 29-Jährigen

Den höchsten Anstieg der Neuinfektionen meldet das Ministerium in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen, mit einem Plus von 36 Prozent, bei den 30- bis 45-Jährigen legten die Infektionen um 13 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu. 


IPO,Chamber,Vote Covid Gesetz. Mars Di Bartolomeo.Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Parlament stimmt für strengere Regeln
Nur eine Woche nachdem das aktuelle Covid-Gesetz in Kraft getreten war, stimmt das Parlament für weitere Einschränkungen.

Im Gegensatz dazu ging die Zahl der Neuinfektionen in der Alterskategorie der über 75-Jährigen mit einem Minus 33 Prozent deutlich zurück. Mit 91,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern ist die Inzidenz in keiner anderen Altersgruppe so niedrig. Auch bei den Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre fiel der Rückgang mit einem Minus von 25 Prozent recht deutlich aus, was wahrscheinlich auf die Weihnachtsferien zurückzuführen ist. 

13 von 19 Patienten auf Intensivstation nicht geimpft

Die Zahl der Patienten, die wegen einer Covid-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ging zurück, und zwar von 58 auf 47. Auch auf den Intensivstationen mussten weniger Covid-Kranke behandelt werden. Wie die Santé gestern mitteilte, sank die Zahl von 22 auf 19 Personen.

Zwischen dem 20. und dem 26. Dezember sind weitere sechs Personen an den Folgen einer Covid-Infektion gestorben.  

Bei den Hospitalisierungen macht der Impfstatus einen deutlichen Unterschied. 29 der insgesamt 47 Patienten auf einer Normalstation hatten keinen vollständigen Impfschutz. Von den 19 Patienten, die intensivmedizinisch betreut wurden, waren 13 nicht immunisiert. Dabei muss man bedenken, dass nur etwa 20 Prozent der impffähigen Bevölkerung noch nicht immunisiert sind.

Laut den Angaben des Gesundheitsministeriums waren die Patienten in den Krankenhäusern im Durchschnitt 61 Jahre alt, in der Vorwoche lag das Durchschnittsalter bei 64 Jahren.

Zwischen dem 20. und dem 26. Dezember sind weitere sechs Personen an den Folgen einer Covid-Infektion gestorben. Ihr Durchschnittsalter lag bei 85 Jahren.

Deutlich weniger Impfungen

Zischen dem 20. und dem 26. Dezember wurden 31.520 Impfungen durchgeführt. Für 2.940 Personen war es die erste Dosis, 1.834 wurden bereits zum zweiten Mal geimpft, weitere 26.746 Personen erhielten eine Auffrischungsimpfung.

Im Vergleich zur Vorwoche ging die Zahl der Impfungen allerdings deutlich zurück. Zwischen dem 13. und dem 19. Dezember waren 40.755 Dosen verabreicht worden, darunter 4.012 Erst- und 33.853 Booster-Impfungen.


This photograph taken in Nantes on December 29, 2021 shows a Covid-19 self-test. - The sale of Covid self-tests outside pharmacies has been authorised in France until January 31, 2022. (Photo by LOIC VENANCE / AFP)
Über 200.000 Neuinfektionen in Frankreich
Am zweiten Tag in Folge gehen die Infektionszahlen im Hexagon durch die Decke.

Insgesamt waren bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag 442.896 Menschen über zwölf Jahren vollständig immunisiert, was einem Anteil von 80 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahren entspricht.

Seit dem 23. Dezember können auch alle Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden. Allerdings teilte das Ministerium gestern nicht mit, wie viele Kinder in der Altersgruppe bislang vakziniert wurden.

Sämtliche Impfzentren sind an Silvester zwischen 7 Uhr und 14 Uhr geöffnet, am 1. Januar bleiben sie geschlossen. Das Pop-up-Impfzentrum in der Grand-Rue in der Hauptstadt wird seine Türen übrigens am 31. Dezember endgültig schließen, weil das Lokal anderwärtig genutzt wird und nicht länger zur Verfügung steht.

Noch nicht gewusst ist, wie sich die Omikron-Variante weiter ausbreitet. Diese Zahlen werden jeweils freitags vom Laboratoire national de santé veröffentlicht. Bis zum vergangenen Freitag gab es 64 Fälle. 

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