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Neuinfektionen steigen weiter, Hospitalisierungen fallen
Politik 3 Min. 02.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Corona-Wochenbericht

Neuinfektionen steigen weiter, Hospitalisierungen fallen

Corona-Wochenbericht

Neuinfektionen steigen weiter, Hospitalisierungen fallen

Foto: Marijan Murat/dpa
Politik 3 Min. 02.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Corona-Wochenbericht

Neuinfektionen steigen weiter, Hospitalisierungen fallen

Ein Vergleich zur Vorwoche ist wegen der Ferien nicht ganz einwandfrei. Auffällig ist aber: Deutlich weniger Menschen mussten ins Krankenhaus.

(tom) - Der Corona-Wochenbericht der Santé weist weiter steigende Zahlen bei den Neuinfektionen auf. Der Vergleich zur Vorwoche ist allerdings durch die Ferienzeit etwas verfälscht, da während der Schulferien vom 14. bis 20. Februar keine Antigentests aus Schulen in die Statistik einfließen. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Hospitalisierungen auf die Hälfte im Vergleich zur Vorwoche. 

Neuinfektionen

In der Woche vom 21. bis 27. Februar stieg die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, von 3.648 auf 4.670, das ist ein Anstieg um 28 Prozent. 

Unter den 4.670 in dieser Woche nachgewiesenen Infektionen betrug die Inzidenz bei nicht geimpften Personen 753 (auf 100.000) und 728,6 bei vollständig geimpften Personen (auf 100.000). Bei den Krankenhauseinweisungen waren zwölf von 21 Patienten auf der Normalstation nicht geimpft, während zwei von sieben Patienten auf der Intensivstation nicht geimpft waren. 

Tests 

Die Zahl der in der Woche vom 21. bis 27. Februar durchgeführten PCR-Tests stieg von 15.271 auf 17.551. Insgesamt 47 Personen meldeten in der Berichtswoche einen positiven Antigen-Schnelltest (ART), in der Vorwoche waren es 50. Damit stieg die Zahl der positiven Ergebnisse nach einem Schnelltest, der von einem Angehörigen der Gesundheitsberufe durchgeführt wurde, auf insgesamt 2.071. 

Aktive Infektionen

Bis zum 27. Februar sank die Zahl der aktiven Infektionen von 9.747 auf 8.468 und die Zahl der geheilten Personen stieg auf 173.717 (von 167.775). Das Durchschnittsalter der Personen, die positiv auf Covid-19 diagnostiziert wurden, betrug 33,8 Jahre.  

Todesfälle

In der Woche vom 21. bis 27. Februar waren sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu verzeichnen. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 79 Jahre. 

Stationäre Behandlung

In den Krankenhäusern erfolgten 21 Neuaufnahmen von bestätigten Covid-19-positiven Patienten auf der Normalstation, verglichen mit 42 in der Vorwoche. Auf der Intensivstation ging die Zahl der belegten Betten von neun auf sieben  zurück. Das Durchschnittsalter der stationären Patienten betrug 62 Jahre. 

Positivrate und Inzidenz

Im Berichtszeitraum stieg die effektive Reproduktionsrate (RT eff) auf 1,03 (0,83 in der Vorwoche), und die Positivitätsrate bei allen durchgeführten Tests (Rezepte, Contact Tracing) stieg von 23,89 Prozent auf 26,61 Prozent. Die Inzidenzrate stieg auf 736 Fälle pro 100.000 Einwohner über sieben Tage, verglichen mit 575 Fällen pro 100.000 Einwohner in der Vorwoche. 


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Im Vergleich zur Vorwoche steigt die Inzidenzrate in allen Altersgruppen. Der größte Anstieg ist bei Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren zu verzeichnen (plus 75 Prozent), gefolgt von Kindern im Alter von 15 bis 29 Jahren (plus 61 Prozent). In der Woche vom 7. bis 13. Februar waren etwa 21 Prozent der positiven Tests bei Kindern bis 14 Jahren Antigentests, die in der Schule durchgeführt wurden, während in der Woche vom 14. bis 20. Februar aufgrund der Schulferien keine Antigentests in der Schule durchgeführt wurden. 

Die niedrigste Inzidenzrate wurde bei den 60- bis 74-Jährigen (403 Fälle pro 100.000 Einwohner) verzeichnet, während die höchste Inzidenzrate bei den 30- bis 44-Jährigen (1278 Fälle pro 100.000 Einwohner) zu verzeichnen war.

Ansteckungen 

Bei der nach wie vor großen Zahl von Fällen ist es schwierig, alle Fälle der Woche zu betrachten und so die wahrscheinliche Ansteckungsquelle zu bestimmen. Der Familienkreis ist die häufigste Quelle (24,6 Prozent), gefolgt von Reisen ins Ausland (22,8 Prozent), Freizeit (5,3 Prozent), Bildung (3,6 Prozent) und Arbeit (2,3 Prozent). Der Anteil der unbestimmten Quellen nimmt ab (37,03 Prozent). 

Impfungen

In der Woche vom 21. bis 27. Februar wurden insgesamt 5.296 Dosen verabreicht. 535 Personen erhielten eine erste Dosis, 1.531 eine zweite Dosis, 2.643 Personen erhielten eine zusätzliche erste Dosis zu einem vollständigen Schema und 587 eine zusätzliche zweite Dosis zu einem vollständigen Schema, sodass die Gesamtzahl der verabreichten Impfstoffe bis zum 1. März insgesamt 1.264.971 betrug. 

468.692 Personen wiesen ein vollständiges Impfschema auf, was einer Impfquote von 77,9 Prozent im Verhältnis zur impfbaren Bevölkerung (ab fünf Jahre) entspricht. 


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