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Kostenlose Luxemburgisch-Sprachkurse im Fernunterricht
Politik 08.06.2021
Neues Angebot des Bildungsministeriums

Kostenlose Luxemburgisch-Sprachkurse im Fernunterricht

Die Konzeption als Fernkurs soll auch dabei helfen, das Luxemburgische in der Welt zu verbreiten.
Neues Angebot des Bildungsministeriums

Kostenlose Luxemburgisch-Sprachkurse im Fernunterricht

Die Konzeption als Fernkurs soll auch dabei helfen, das Luxemburgische in der Welt zu verbreiten.
Foto: AFP
Politik 08.06.2021
Neues Angebot des Bildungsministeriums

Kostenlose Luxemburgisch-Sprachkurse im Fernunterricht

Marie DEDEBAN
Marie DEDEBAN
Bildungsminister Meisch erklärte am Dienstag, dass das INL an der Gestaltung eines E-Learning-Kurses arbeitet.

Angesichts der wachsenden Beliebtheit des Lëtzebuergeschen hat das Bildungsministerium beschlossen, die Sprache für alle zugänglich zu machen. Bildungsminister Claude Meisch (DP) erklärte am Dienstag, er wolle „Luxemburgern mit luxemburgischer Abstammung“ die Möglichkeit bieten, ihre Muttersprache kostenlos zu erlernen.

Das Nationale Sprachzentrum (INL) entwickle derzeit ein Computerprogramm, das es „Menschen aus aller Welt“ ermöglichen wird, Lëtzebuergesch „kostenlos“ zu lernen, so der Minister in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Während der didaktische Inhalt dieses E-Learning-Angebots vom INL abhängt, sei eine Ausschreibung für den technischen Aspekt „in der Endphase“. Das Projekt soll Luxemburgern den Zugang zu kostenlosen Kursen ermöglichen, wobei die Erstattung der Lernkosten ausschließlich denjenigen vorbehalten ist, die die Staatsbürgerschaft des Großherzogtums erwerben wollen.


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Zudem soll E-Learning helfen, das Schulungsangebot des INL zu vervollständigen und überfüllte Kurse zu entlasten. Mit 17.000 Einschreibungen für das Jahr 2019-2020, davon 36 Prozent auf Anfänger-Niveau, wird Luxemburgisch immer attraktiver - so sehr, dass sich die Leiterin des INL, Maisy Gorza, gezwungen sah, eine Kombination aus Präsenz- und Fernkursen anzubieten.

Das Programm, das derzeit vom INL entwickelt wird, soll aber auch zum Einfluss der Landessprache im Ausland beitragen, da es für „Menschen aus aller Welt“ gedacht ist, so Meisch. Die Botschaften des Großherzogtums bieten bereits Seminare an, eine Art „Intensiv-Wochenkurs“. Diese sollen wieder aufgenommen werden, „sobald es die gesundheitliche Situation erlaubt“, versicherte der Minister. 

Dieser Artikel wurde aus dem Französischen übersetzt.

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