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Neue Sebes-Anlage in Eschdorf
Politik 23.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Aus dem Ministerrat

Neue Sebes-Anlage in Eschdorf

Die Aufbereitungsanlage in Esch/Sauer soll nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage in Eschdorf abgerissen werden.
Aus dem Ministerrat

Neue Sebes-Anlage in Eschdorf

Die Aufbereitungsanlage in Esch/Sauer soll nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage in Eschdorf abgerissen werden.
Foto: Sebes
Politik 23.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Aus dem Ministerrat

Neue Sebes-Anlage in Eschdorf

Der Ministerrat gab grünes Licht für die Finanzierung einer neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage in Eschdorf. Auch die Geschlechterquote bei National- und Europawahlen geht jetzt auf den Instanzenweg.

(mig) - Der Bedarf an sauberem Trinkwasser steigt. Um die Aufbereitung und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser langfristig zu sichern, baut das Wassersyndikat Sebes eine neue Aufbereitungsanlage in Eschdorf, in unmittelbarer Nähe zum Hauptreservoir, das ebenfalls ausgebaut wird. Die Aufbereitungsanlage hat ein Produktionsvolumen von 110.000 Kubikmetern pro Tag. Die Anlage soll 2017/18 in Betrieb genommen werden.

Der Staat beteiligt sich zu 50 Prozent an den Kosten mit einem Maximalbetrag von 83 Millionen Euro. Das entsprechende Gesetzesprojekt wurde am Mittwoch im Ministerrat vom Kabinett gutgeheißen.

Geschlechtergleichstellung

Im Zusammenhang mit dem Vierjahresplan zur Gleichstellung von Mann und Frau sind Gesetzesänderungen geplant. Drei Änderungen, die am Mittwoch vom Kabinett angenommen wurden, betreffen das Arbeitsrecht. So sind z. B. prozedurale Vereinfachungen vorgesehen im Zusammenhang mit den finanziellen Beihilfen für Betriebe, die sich dazu entschließen, einen Mitarbeiter des unterrepräsentierten Geschlechts einzustellen.

Änderungen am Wahlgesetz

Änderungen wird es auch, wie bereits angekündigt, im Wahlgesetz geben. Die Regierung plant die Einführung einer gesetzlichen Geschlechterquote von 40 Prozent auf nationalen und Europa-Wahllisten. Parteien, die sich nicht an die Regelung halten, müssen mit finanziellen Sanktionen rechnen.