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Neue Petitionen: Sich Zeit nehmen
Politik 03.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Neue Petitionen: Sich Zeit nehmen

Ein Antragsteller fordert in seiner Petition ein Referendum über das mögliche Abschaffen den Zeitumstellung.

Neue Petitionen: Sich Zeit nehmen

Ein Antragsteller fordert in seiner Petition ein Referendum über das mögliche Abschaffen den Zeitumstellung.
Foto: Lex Kleren
Politik 03.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Neue Petitionen: Sich Zeit nehmen

Sieben neue Petitionen stehen seit Freitag zur Unterschrift bereit. In den Gesuchen geht es unter anderem um eine Gleichstellung aller Gewerkschaften, um ein Mitspracherecht beim Abschaffen der Zeitumstellung oder um ein Verschieben der Schulzeiten.

Die  sieben neuen Petitionen gingen am Freitagmorgen online und können auf der parlamentarischen Internetseite noch bis zum 14. Juni unterzeichnet werden. Jede Petition, die mehr als 4.500 Unterschriften auf sich vereinen kann, wird im luxemburgischen Parlament in einer öffentlichen Sitzung debattiert.

Gleich zweimal geht es um unerwünschte Post im heimischen Briefkasten. Ein Antragsteller hat dazu zwei Petitionen eingereicht. Er will aus Umweltschutzgründen weder Werbungen noch Informationsmaterial von Vereinigungen oder Gemeinden in seinem Briefkasten vorfinden. Er fordert deshalb ein Verbot solcher Verbreitungen.


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Ein anderer Antragssteller fordert ein Referendum über die Abschaffung der Zeitumstellung. Das Europäische Parlament hat sich im März für das Ende der zweimaligen Änderung der Zeit pro Jahr ausgesprochen, den einzelnen Mitgliedsstaaten aber das Entscheidungsrecht überlassen. Der Antragsteller will also, dass in Luxemburg der Bevölkerung und nicht dem Parlament diese Entscheidung überlassen wird.

Früher oder später

In einer anderen Petition wird das Recht auf eine frühere Pension gefordert , dies aufgrund angehäufter Überstunden im Laufe der Arbeitskarriere. Eine andere Antragsstellerin will, dass die Grundschule später an anfangen soll, konkret soll der Beginn des Unterrichts um eine Stunde nach hinten verschoben werden. Dies soll der Lebensqualität der Schule zugute kommen.

Das Rauchen ist derweil erneut Subjekt einer Petition. Dieses Mal wird ein endgültiges Verbot des Rauchens im öffentlichen Raum gefordert. Damit in Zukunft alle Gewerkschaften an Kollektivvertragsverhandlungen teilnehmen dürfen, soll jeder Gewerkschaft die nationale Repräsentativität zugesprochen werden, so das Anliegen eines weiteren Petenten. Schließlich wünscht sich ein weiterer Antragsteller, dass landesweit Restaurant- und Cafébesuchern gratis Trinkwasser aus dem Wasserhahn zur Verfügung gestellt werden soll.




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