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Nach "Luxembourg Leaks"- Affäre: Gaston Vogel beklagt "kulturellen Sumpf"
Politik 10.11.2014 Aus unserem online-Archiv

Nach "Luxembourg Leaks"- Affäre: Gaston Vogel beklagt "kulturellen Sumpf"

Gaston Vogel sorgt sich um das Image Luxemburgs.

Nach "Luxembourg Leaks"- Affäre: Gaston Vogel beklagt "kulturellen Sumpf"

Gaston Vogel sorgt sich um das Image Luxemburgs.
Guy Jallay
Politik 10.11.2014 Aus unserem online-Archiv

Nach "Luxembourg Leaks"- Affäre: Gaston Vogel beklagt "kulturellen Sumpf"

Rechtsanwalt Vogel macht sich in einem offenen Brief Sorgen um das Image Luxemburgs - und stellt die Finanzjongleure an den Pranger.

(TJ) - Gaston Vogel ist ein Medienbericht zum Thema "Luxembourg Leaks" in der französischen Presse sauer aufgestoßen. Besonders ein Satz aus der renommierten Tageszeitung "Le Monde" über Luxemburg veranlasste ihn, sich in einem offenen Brief an den Premierminister zu richten. Darin geht von "rues ordinaires", "commerces ordinaires" und "habitants ordinaires" die Rede.

In der Tat wird das Wort "ordinaire" hier anstelle von "normal" gebraucht, womit die Schreiberin, so Vogel, dem Großherzogtum und seinen Einwohnern einen Seitenhieb verpasse.

Kritik

Viel zu sehr werde das Geschehen in Luxemburg von Finanzjongleuren bestimmt. Nach Feierabend werde die Hauptstadt zur Geisterstadt. Abgesehen von einigen Konzerten in der Philharmonie sei Luxemburg in kultureller Hinsicht ein Sumpf. Vogel wünscht sich, dass das Land in schöngeistiger Hinsicht Anstrengungen unternehme, anstatt sich von der Finanzwelt in ein schlechtes Licht rücken zu lassen.

Lesen Sie hier den integralen Brief:


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