Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Mobbing im EU-Parlament: Was der Fall Monica Semedo lehrt
Politik 5 Min. 19.01.2021
Exklusiv für Abonnenten

Mobbing im EU-Parlament: Was der Fall Monica Semedo lehrt

DP-Generalsekretär Claude Lamberty über Monica Semedo: „Sie hat ihre Fehler eingesehen."

Mobbing im EU-Parlament: Was der Fall Monica Semedo lehrt

DP-Generalsekretär Claude Lamberty über Monica Semedo: „Sie hat ihre Fehler eingesehen."
Foto: Guy Jallay
Politik 5 Min. 19.01.2021
Exklusiv für Abonnenten

Mobbing im EU-Parlament: Was der Fall Monica Semedo lehrt

Diego VELAZQUEZ
Diego VELAZQUEZ
Die Suspendierung der DP-Abgeordneten infolge von Mobbing-Vorwürfen offenbart gleich mehrere Systemfehler. Eine Analyse von LW-Europakorrespondent Diego Velazquez.

Die Monica-Semedo-Affäre ist das Resultat von Fehlern auf vielen Ebenen. An erster Stelle aber steht das Handeln der liberalen EU-Abgeordneten selbst. 

Wegen „psychologischer Belästigung von Assistenten“ entschied EU-Parlamentspräsident David Sassoli, die DP-Politikerin für zwei Wochen zu suspendieren – sie darf während dieser Zeit nicht mehr an Sitzungen teilnehmen und bekommt auch kein Tagesgeld ausbezahlt. Das verkündete Sassoli bei der Eröffnung der Plenarwoche am Montagabend in Brüssel. 

Der Italiener folgt damit den Empfehlungen eines Anti-Mobbing-Gremiums des Parlaments, bei dem Monica Semedo von früheren Mitarbeitern wegen ihres mutmaßlich missbräuchlichen Verhaltens gemeldet wurde ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

DP: "Keine Konsequenzen für Semedo"
Die EU-Parlamentarierin braucht keine Konsequenzen seitens ihrer Partei zu befürchten. Für den CSV-Parteipräsidenten ist die Affäre allerdings kein Kavaliersdelikt.
Monica Semedo hat sich mittlerweile entschuldigt.
Promis im Wahlkampf
Das Szenario ist jedes Mal das gleiche: Die Parteien versuchen, bekannte Luxemburger auf ihre Listen zu locken und somit auf Stimmfang zu gehen. Die Wahlen am Sonntag haben gezeigt, dass der Promibonus nicht immer wirkt.
Im Wahlkampf greifen die Parteien gerne auf bekannte Gesichter zurück. Dieses Jahr ging der ehemalige RTL-Moderator Nico Keiffer für die CSV auf Stimmenfang, jedoch mit mäßigem Erfolg.