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Mehr als doppelt so viele Infektionen im Wochenvergleich
Politik 2 Min. 06.01.2022
Santé

Mehr als doppelt so viele Infektionen im Wochenvergleich

In der Woche zwischen den Feiertagen ging die Zahl der Tests in Luxemburg zurück - diejenige der Infektionen stieg um mehr als das Doppelte.
Santé

Mehr als doppelt so viele Infektionen im Wochenvergleich

In der Woche zwischen den Feiertagen ging die Zahl der Tests in Luxemburg zurück - diejenige der Infektionen stieg um mehr als das Doppelte.
Foto: DPA
Politik 2 Min. 06.01.2022
Santé

Mehr als doppelt so viele Infektionen im Wochenvergleich

Teddy JAANS
Teddy JAANS
In der Woche nach Weihnachten kratzte die Inzidenz in Luxemburg an der 1.000er-Grenze.

Der Wochenbericht des Gesundheitsministeriums in Sachen Corona für die Woche nach Weihnachten zeichnet ein düsteres Bild. Dabei sind die in den letzten Tagen noch mal sprunghaft angestiegenen Zahlen noch nicht berücksichtigt.

Vom 27. Dezember bis zum 2. Januar registrierte die Santé 5.461 Neuinfektionen. In der Vorwoche waren es noch 2.688 gewesen, was angesichts der jüngsten Zahlen fast schon als harmlos angesehen werden könnte: Allein an diesem Mittwoch (5. Januar) notierte man 2.131 neue Covid-19-Fälle

Impfung schützt vor schwerem Krankheitsverlauf

Für die letzte Woche des Jahres ergibt sich eine Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen pro Woche und pro 100.000 Einwohner) von 952,65 bei den Ungeimpften und von 854,95 bei geimpften Menschen. Wenn die Impfung demzufolge nicht vor einer Infektion bewahrt, so schält sich aus den Zahlen aber die Schutzwirkung vor schweren Krankheitsverläufen heraus: 14 von 20 Patienten in den Intensivstationen waren nicht geimpft, obwohl die Gruppe der Nicht-Geimpften nur rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung darstellt. Die Zahl der durchgeführten PCR-Tests ging im Wochenvergleich von 27.070 auf 23.008 zurück.

Logischerweise steigt auch die Zahl der aktiven Infektionen an – und zwar von 5.487 (26. Dezember) auf 8.448 am 2. Januar. Während der Woche nach Weihnachten waren 8.122 Personen in Isolation (plus 35 Prozent), 2.540 mussten sich in Quarantäne begeben (minus 21 Prozent).

Fünf Tote

Fünf Todesfälle wurden in der Woche nach Weihnachten gemeldet, wobei der Altersdurchschnitt der Verstorbenen bei 77 Jahren lag. 47 Patienten wurden in der betreffenden Woche neu hospitalisiert, ihr Altersdurchschnitt liegt bei 56 Jahren. In der Vorwoche hatte der Schnitt noch bei 61 Jahren gelegen.

Familiäres Umfeld bleibt Infektionsherd Nummer Eins


ARCHIV - 03.02.2022, Sachsen-Anhalt, Dessau-Roßlau: Im PCR-Labor bereitet eine medizinisch technische Laborassistentin die Bearbeitung von PCR-Tests in einem Automaten vor, die innerhalb von drei Stunden in dem Automaten analysiert werden. Die Zahl der PCR-Tests auf Sars-CoV-2 und ihre Positivrate sind nach Angaben eines Laborverbands in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. (zu dpa «Labore: Test- und Infektionsgeschehen weiter rückläufig») Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Santé meldet 418 Neuinfektionen am Dienstag
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Wie die Santé schreibt, bleibt das familiäre Umfeld die Hauptansteckungsquelle. Ein Drittel der Neuinfektionen findet hier statt. Danach kommen Auslandsreisen (10,5 Prozent), Freizeitaktivitäten (4,8 Prozent) und der Arbeitsplatz mit 3,1 Prozent. Mit 182 Prozent mehr Infektionen legte die Altersgruppe der über 75-Jährigen am meisten zu, in der Altersgruppe von 0 bis 14 Jahren fällt der Anstieg relativ niedrig aus, was wohl auch mit den Schulferien erklärt werden kann. In 43,4 Prozent aller Fälle kann der Ort der Infektion nicht bestimmt werden.

Impfsituation


Déi Gréng wollen allgemeine Covid-Impfpflicht
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30.991 Impfdosen wurden zwischen dem 26. Dezember und dem 2. Januar verabreicht, lediglich 3.111 davon waren Erstinjektionen. 25.539 Personen holten sich im besagten Zeitraum ihren „Booster“.

Damit sind aktuell in Luxemburg 80,4 Prozent der impffähigen Bevölkerung (über 12 Jahre alt) vollständig geimpft. Zum 4. Januar waren im Großherzogtum alles in allem 1.079.967 Dosen Vakzin verbraucht. 

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