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Medizinische Aktivitäten wieder ab dem 4. Mai erlaubt
Politik 28.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Medizinische Aktivitäten wieder ab dem 4. Mai erlaubt

In den Krankenhäusern wird darauf geachtet, dass Covid- und Nicht-Covid-Patienten sich nicht begegnen.

Medizinische Aktivitäten wieder ab dem 4. Mai erlaubt

In den Krankenhäusern wird darauf geachtet, dass Covid- und Nicht-Covid-Patienten sich nicht begegnen.
Foto: Chris Karaba
Politik 28.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Medizinische Aktivitäten wieder ab dem 4. Mai erlaubt

Ab dem 4. Mai sind wieder alle medizinischen Aktivitäten erlaubt. Das teilte das Gesundheitsministerium am frühen Dienstagabend mit. Es gibt aber Anweisungen zur Sicherheit aller Beteiligten.

(mig/C.) - Ab dem 4. Mai sind wieder alle medizinischen Aktivitäten erlaubt. Das teilte das Gesundheitsministerium am frühen Dienstagabend per Pressekommuniqué mit. Grund sind die niedrigen Infektionszahlen in den vergangenen Tagen, die eine Rückkehr zur medizinischen Normalität unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen ermöglichten, heißt es in dem Schreiben. 


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Ab dem 19. Mai wird die ganze Bevölkerung auf Covid-19 durchgetestet. Das kündigten Gesundheitsministerin Paulett Lenert und Forschungsminister Claude Meisch am Dienstag an.

Die Lockerung betrifft sämtliche Arztpraxen sowie freischaffende Gesundheitsberufler wie Krankenpfleger, Hebammen, Physio- und Psychotherapeuten. Die Patienten dürfen aber nicht unangemeldet in der Praxis erscheinen. Sie müssen vorab telefonisch einen Termin vereinbaren. Während des Gesprächs werden sie auf Covid-19-Symptome geprüft. Liegen Symptome vor, wird der Patient zu den entsprechenden Stellen geleitet.  

Vor dem Betreten des Wartesaals müssen Patienten ihre Hände desinfizieren und eine Schutzmaske aufsetzen. Im Wartesaal gilt die 2-m-Abstandsregel. 

Die Centres de soins avancés sind ab dem 4. Mai den Covid-Patienten vorbehalten (neue Öffnungszeiten: von 10 bis 18 Uhr). Der zahnärztliche Notdienst in den vier dezentralen Strukturen bleibt bis auf Weiteres bestehen. 


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Auch die Krankenhäuser schalten wieder auf normalen medizinischen und chirurgischen Betrieb um, unter Berücksichtigung der verfügbaren infrastrukturellen, medizinischen und personellen Ressourcen. Die Aktivitäten werden nach Prioritäten gegliedert und die Patientenströme werden so geleitet, dass Covid- und Nicht-Covid-Patienten sich nicht begegnen.

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