"Mäertchen" : Regierung lädt Presse zum Fischessen ein
Politik 412.05.2017

"Mäertchen" : Regierung lädt Presse zum Fischessen ein

Maxime Lemmer

Am Freitag hatte die Regierung die Pressevertreter zum Fischessen auf dem "Mäertchen"eingeladen. Zuvor standen u.a. die Rechte der Trans- und Intersexuellen, sowie die häusliche Gewalt auf der Agenda des Ministerrats.

(ml) - Im Anschluss an die wöchentliche Kabinettssitzung lud die Regierung am Freitagmittag die Pressevertreter zum traditionellen Fischessen auf dem "Mäertchen" ein. Premier Xavier Bettel und seine Ministerkollegen plauderten dieses Mal im Restaurant "Beim Schla'winer" mit den Journalisten in einer entspannten Atmosphäre. Hier unsere Bildergalerie.

Nach der Rede zur Lage der Nation und dem Besuch der britischen Herzogin Kate bot sich genügend Gesprächsstoff. In seiner kurzen Ansprache erinnerte der Premier an den 150. Jahrestag des Londoner Vertrages, durch den Luxemburg seine Unabhängigkeit erlangte. Zudem erwähnte er kurz die anstehende Europawoche.

Das Fischessen zur Oktav-Zeit hat seit Jahren Tradition. Bei den vorigen Regierungen nahm lediglich der Staatsminister daran teil. Seit die Dreierkoalition das Zepter übernommen hat, wohnen auch die einzelnen Minister dem Treffen mit den Medienvertretern bei.

Mehr Rechte für Trans- und Intersexuelle

Bereits vor ihrem jährlichen Rendez-vous mit der Presse auf dem "Mäertchen" gab die Regierung im Ministerrat grünes Licht für einen Gesetzentwurf, der die Rechte von trans- und intersexuellen Menschen stärken soll. Künftig sollen Geschlechts- und Namensänderungen mit wesentlich weniger Aufwand beim Einwohnermeldeamt vorgenommen werden können.

Auf der Tagesordnung der wöchentlichen Kabinettssitzung stand auch der Jahresbericht zur häusliche Gewalt in Luxemburg. 2016 schritt die Polizei insgesamt 768 mal wegen diesem Phänomen ein. 62,4 Prozent der Opfer waren Frauen.  In 258 Fällen entschieden die Bezirksgerichte in Luxemburg und in Diekirch eine Wegweisung.

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