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Luxemburg hat den Mut verloren
25. März 1957: Staatsminister
Joseph Bech (l.) und Botschafter Lambert Schaus (r.) unterzeichnen 
im Namen Luxemburgs die 
Römischen Verträge. 


Luxemburg hat den Mut verloren

Foto: SIP
25. März 1957: Staatsminister
Joseph Bech (l.) und Botschafter Lambert Schaus (r.) unterzeichnen 
im Namen Luxemburgs die 
Römischen Verträge. 

Politik 6 Min. 13.12.2017

Luxemburg hat den Mut verloren

Diego VELAZQUEZ
Diego VELAZQUEZ
Präsident Macron und Kommissionschef Juncker wirken etwas isoliert beim Versuch, den Euroraum umzugestalten. Wo bleibt die Unterstützung aus Luxemburg?

Von Diego Velazquez (Brüssel)

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel kritisierte den Kommissionschef Jean-Claude Juncker sehr scharf, als dieser im September 2017 seine Pläne für die Zukunft der EU vor dem Plenum des Europaparlaments in Straßburg skizzierte. „Laanscht de Realitéiten“ urteilte Bettel und erntete dadurch sehr viel Kritik in Luxemburg – nicht zuletzt von der CSV und von Außenminister Jean Asselborn (LSAP) .

Während viele Kommentatoren in Europa Junckers Rede als „mutig“ und „visionär“ lobten, kam die strengste Kritik ausgerechnet aus Luxemburg, was viele Politiker dann ausnutzten, um Bettel eins auszuwischen ...

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