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Logik der Forschung
Leitartikel Politik 2 Min. 20.06.2015 Aus unserem online-Archiv
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Logik der Forschung

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Logik der Forschung

Jean-Lou SIWECK
Jean-Lou SIWECK
Sie wurde im Referendum nicht mehr gestellt, die Frage zur Finanzierung der Priestergehälter. Angesichts der deutlichen Schlappe für die Regierung am 7. Juni, reizt es schon über das "was wäre wenn" zu spekulieren. Doch sollte man einen alten Österreicher nicht vergessen.
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Endergebnis des Referendums steht fest
78 Prozent aller Wähler stimmten am Sonntag beim Referendum gegen das Ausländerwahlrecht. Ein klares Nein gab es auch für das Wählen ab 16 Jahren und die Mandatsbegrenzung. Premier Bettel lehnte einen von der Opposition geforderten Rücktritt ab.
Politmonitor zum Referendum
Die meisten Wähler sind nicht mit der Marschrichtung der Regierung einverstanden. Den neusten Zahlen des Politmonitors nach geht die Zustimmung zu den drei Referendumsfragen zurück.
Illustration Referendum 7 juin 2015, 'Approuvez vous l'idee que les residents non Luxembourgeois aient le droit de s'inscrire de maniere facultatives sur les listes electorales' Photo: Chris Karaba
Ja oder Nein? Eine nuanciertere Antwort wird am 7. Juni nicht möglich sein. Dabei wären gestaffelte Fragen und Antworten beim Referendum weder unmöglich noch unüblich gewesen, sei es beim Ausländerwahlrecht oder dem Wahlsystem. Eine verpasste Chance.
PolitMonitor zum Referendum
Die Hälfte der Wähler hat kein Verständnis dafür, dass die Frage zur Trennung von Kirche und Staat entfällt. Eine Sonderausgabe des "PolitMonitors" zum Verfassungsreferendum.
Knapp 48 Prozent der Wähler befürworten das Ausländerwahlrecht.
Druck hat die Kirche und die CSV an den Verhandlungstisch gebracht, unter Druck hat am Ende aber auch die Dreierkoalition gestanden. Denn, gerade weil es aussah, als ob die Regierung das Referendum zu Kirche und Staat gewinnen würde: Was wäre geschehen, wenn nicht?
Am Montagnachmittag hat sich die Regierung ein weiteres Mal mit den Vertretern der Glaubensgemeinschaften getroffen. Sie haben sich mündlich auf ein Abkommen geeinigt. Die Artikel 22 und 106 sollen aus der Verfassung gestrichen werden.
Die Gespräche seien "fair" gewesen, meinte Erzbischof Hollerich (r.).