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Listen können nicht zurückgezogen oder geändert werden

Listen können nicht zurückgezogen oder geändert werden

Foto: Guy Wolff
Politik 22.08.2018

Listen können nicht zurückgezogen oder geändert werden

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Doch noch kein Schlusspunkt in der "Listenfrage" der Initiative "Demokratie": Deren Kandidatenlisten können nicht wie angekündigt zurückgezogen werden. Das teilte das Hauptwahlbüro mit.

Neue Aufregung um die zweifelhaften Kandidatenlisten der Initiative "Demokratie": Nachdem die Gruppierung am späten Dienstagabend per Communiqué hatte verlauten lassen, ihre Wahllisten für die Chamberwahlen 2018 zurückziehen zu wollen, teilt das Hauptwahlbüro am Mittwoch mit: Ein Rückzug oder eine Änderung der Listen ist nach Ablauf der Frist, bis zu der die Listen hinterlegt sein müssen, nicht möglich. Diese Frist endete am 16. August um 18 Uhr. Die Präsidentin des Hauptwahlbüros in Luxemburg-Stadt, Joséane Schroeder, bestätigte ein entsprechendes Communique des SCPJ gegenüber Radio 100,7. 


Chaos bei der politischen Gruppierung "Demokratie"
Kandidaten, die gar keine sind und eine Partei, die aus zwei verfeindeten Teilen besteht: bei der politischen Gruppierung "Demokratie" gibt es offenbar größere Probleme.

Daraufhin meldete sich erneut die Gruppierung "Fräi Wieler" zu Wort. Deren nicht namentlich gezeichnete Mitteilung nannte die Aussage von Joséane Schroeder einen "absoluten Skandal" und forderte eine Annulierung der Wahlen, "damit neue Listen eingereicht werden können, die nicht gefälscht oder manipuliert sind."

Auf den Kandidatenlisten der "Demokratie" zu den anstehenden Chamberwahlen standen offensichtlich Kandidaten, die gar keine waren.   

Die Abgeordneten Claude Lamberty (DP) und Alex Bodry (LSAP) forderten auf Twitter bereits eine Änderung des Wahlgesetzes, um derartige Vorgänge in Zulunft zu verhindern: