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Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen nimmt leicht ab
Politik 2 Min. 02.02.2022
Covid-Wochenbericht der Santé

Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen nimmt leicht ab

Das Impfen geht im Vergleich zur Vorwoche stark zurück, vor allem beim Boostern.
Covid-Wochenbericht der Santé

Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen nimmt leicht ab

Das Impfen geht im Vergleich zur Vorwoche stark zurück, vor allem beim Boostern.
Foto: dpa
Politik 2 Min. 02.02.2022
Covid-Wochenbericht der Santé

Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen nimmt leicht ab

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Knapp 15.000 Personen haben sich laut Santé vergangene Woche mit Covid angesteckt. Die Lage in den Spitälern bleibt stabil.

In der Woche vom 24. bis 30. Januar wurden 14.918 Personen positiv getestet - 15.293 waren es in der Vorwoche. Die Inzidenz lag bei 3.717 Personen auf  100.000 bei den nicht Geimpften und bei 1.782 auf 100.000 bei den Personen mit einem kompletten Impfschema. 

Das Durchschnittsalter der neu Infizierten beträgt 28,3 Jahre. Am 30. Januar hatten 30.764 Personen das Virus erwischt, 27.375 waren es noch am 23. Januar. 

Die Situation in den Krankenhäusern bleibt relativ stabil. Die Zahl der Hospitalisierten stieg von 58 Neuzugängen in der Vorwoche auf 63, die Zahl der Patienten auf Intensiv von sank von 14 auf zehn. 

Von den Hospitalisierten waren 26 von 63 auf der normalen Station nicht geimpft und 37 waren komplett geimpft, während acht von zehn Patienten auf der Intensivstation nicht geimpft waren. Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 48 Jahre. Es gab sieben Todesfälle zu beklagen, sie waren im Schnitt 81 Jahre alt. 

Inzidenz bei 2.350 auf 100.000 Einwohner

Die Inzidenz lag insgesamt bei 2.350 Fällen auf 100.000 Einwohner über sieben Tage. Hier wurden die Re-Infektionen und die zertifizierten Selbsttests aus den Schulen mitgezählt. Im Wochenvergleich stieg die Inzidenz bei den 60- bis 74-Jährigen um sieben Prozent und bei den über 75-Jährigen um sechs Prozent an. 


Front view portrait of child with face mask back at school after covid-19 quarantine and lockdown, writing.
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Bei den 15- bis 29-Jährigen sank sie derweil um sechs Prozent, bei den 45- bis 49-Jährigen um sieben Prozent. Die höchste Inzidenz verzeichnen weiterhin die Kinder von null bis 14 Jahren mit 6.074 Fällen pro 100.000 Einwohner. 51 Schulklassen verteilt auf 31 Grundschulen und neun Lyzeen wiesen denn auch ein Szenario 4 auf, mit mehr als fünf positiven Fällen pro Klasse.  

79 Prozent jetzt voll geimpft 

Die Impfungen halbieren sich fast innerhalb von einer Woche: In der Woche vom 24. bis 30. Januar wurden 22.593 (40.658 in der Vorwoche) Impfdosen verabreicht: 1.481 (2.114) Personen erhielten eine Erstimpfung, 2.762 (3.080) eine zweite Dosis und 17.948 (35.464) wurden geboostert. Das bringt den voll geimpften Anteil auf 475.495 Personen, was einer Quote von 79 Prozent der impfbaren Bevölkerung über fünf Jahren entspricht. 

Seit dem 1. Februar ist aufgrund einer europäischen Regelung das Impfzertifikat neun Monate lang nach der Erstimpfung gültig. Für Geboosterte gibt es derzeit noch keine Begrenzung der Gültigkeit.  

Die Situation in den Kläranlagen bleibt bestehen: Es zeigt sich weiterhin ein sehr hohes Niveau und auch die steigende Tendenz hält an


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